Konzert nach Sturz unterbrochen: Der Graf verletzt sich bei Auftritt in Oberhausen

Ann-Kathrin Schaub
31.12.2025 um 09:30 Uhr
    © IMAGO / Panama Pictures
    Bei seinem Auftritt in Oberhausen zog sich der Graf einen Muskelfaserriss zu.  | ©IMAGO / Panama Pictures

    Bei einem Auftritt in der Turbinenhalle Oberhausen stürzte der „Unheilig“-Sänger während einer Tanzeinlage auf der Bühne. Die Diagnose bekam der Graf unmittelbar nach dem Sturz: Muskelfaserriss.

    Es ist bereits der zweite Bühnenunfall innerhalb kurzer Zeit. Erst vor wenigen Wochen war der Graf bei seinem Comeback in Leipzig schwer gestürzt, hatte sich teils schwere Verletzungen zugezogen. „Meine Zähne mussten gerichtet werden, aber mittlerweile sitzen alle wieder an der richtigen Stelle“, erklärte er damals gegenüber der Bildzeitung. Bei seinem Auftritt in Oberhausen am Montagabend kam es erneut zu einem schweren Sturz auf der Bühne.

    „Es tut weh, aber es geht“

    Nach gerade einmal fünf Liedern musste das „Unheilig“-Konzert unterbrochen werden. Der Graf war während einer Tanzeinlage gestürzt und zog sich einen Muskelfaserriss zu. Trotz Verletzung stand er wenig später wieder auf der Bühne. Nach der Behandlung performte der „Unheilig“-Sänger weiter, als wäre nichts geschehen.

    Auf Instagram bedankte sich die Band im Anschluss bei „allen helfenden Hände und allen, die vor Ort waren für die großartige Unterstützung“. Nach Angaben des Managements gehe es dem Sänger „den Umständen entsprechend gut“. Seinem zweiten Auftritt in Oberhausen am Dienstagabend steht damit nichts im Weg. Der Graf selbst gibt Entwarnung: „Es tut weh, aber es geht. Macht euch keine Sorgen!“

    Howard Carpendale: TV-Doku enthüllt OP - Konzert stand auf der Kippe

    Wayne Carpendale hat eine berührende über seinen Vater Howard gedreht: „Durch meine Augen“. Mit 60 Jahren Bühnenerfahrung und 25 Millionen verkauften Tonträgern zählt er zu Deutschlands beliebtesten Schlagersängern: Howard Carpendale. Hits wie „Ti Amo“ oder „Hello Again“ können Jung und Alt mitsingen. Doch der 78-Jährige hat auch eine bisher verborgene stillere Seite – eine, die in der neuen Doku „Durch meine Augen: Mein Vater Howard Carpendale“ nun erstmals beleuchtet wird (Sa, 14. Dezember, 20.15 Uhr im WDR). Familie, Krankheit, Zusammenhalt Für den 45-Minüter fing Carpendales Sohn Wayne (47) Momente auf und jenseits der Bühne ein und rückte so „den Menschen Howie“ ins Zentrum. Das Ergebnis? Eine intime Annäherung an den Vater, der in der Vergangenheit unter Depressionen litt, nun aber voller Schwung ins Leben zurückkehrt. Vertieft werden auch Themen, die dem großen Entertainer wichtig sind: Familie, Krankheit, Zusammenhalt. Wie lange hat Carpendale junior seinen berühmten Vater dafür begleitet? Wayne, der mit der Doku auch sein Debüt als Filmproduzent feiert, berichtet im Gespräch mit HÖRZU: „Der Dreh lief von Herbst 23 bis Anfang Juni 24, also bis zum Ende von Howards letzter Tournee. Nicht nur vor, sondern vor allem hinter der Kamera die Verantwortung für eine Geschichte zu tragen, die mir so am Herzen liegt, hat diese Doku zu einer besonderen Reise gemacht. Wir waren bei den stillsten Momenten dabei!“ Augenblicke, die laut Carpendale zeigen, wie aus einem „normalen, verletzlichen Menschen“ ein umjubelter „Star auf der Bühne“ wird. Warum porträtiert er seinen Vater bereits jetzt – und nicht erst zum 80. Geburtstag im Januar 2026? „Weil jetzt einfach der perfekte Zeitpunkt ist“, verrät Wayne Carpendale HÖRZU. „Die Tournee war ein wichtiger Abschnitt im Leben meines Vaters, eine seiner letzten vor der großen geplanten Abschiedstournee in 2026.“ Stärke, um wieder aufzustehen Was ist aus der Sicht des Sohnes der schönste Moment im Film über seinen Vater? Carpendale jr. spontan: „Wir waren backstage in München, mein Dad hatte hohe Entzündungswerte, und das Konzert stand auf der Kippe, während draußen 10.000 Menschen in die Olympiahalle strömten. Das war der Clash der Welten, den es in der Doku oft gibt: Der normale Mensch trifft auf den unnahbaren Star im Rampenlicht.“

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