Eigentlich kennt man Mark Forster eher locker, witzig und mit einem Grinsen im Gesicht. Doch bei „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ zeigt der Sänger eine überraschend verletzliche Seite.
In der dritten Folge der VOX-Show dreht sich alles um „Unheilig.“ Für seinen Auftritt wählt Mark Forster den Song „So wie du warst“ - nach eigenen Worten sein Lieblingslied der Band. Besonders berührt habe ihn, dass seine eigene Version wie von selbst entstanden sei: „Das, was ich dazu geschrieben habe, ist zu mir gekommen.“
Während der „Graf“ das Lied mit seinem verstorbenen Schwiegervater verbindet, denkt Mark Forster an einen Freund, der mit 18 Jahren tödlich verunglückte. „Für den habe ich ein paar Zeilen geschrieben“, erklärt er sichtlich bewegt. Dann ergänzt er unter Tränen: „Ich habe nie einen Song für ihn geschrieben, das ist das erste Mal.“
Schon vor dem eigentlichen Auftritt brechen bei dem Sänger die Emotionen durch. Auch während der Performance kämpft Mark Forster immer wieder mit den Tränen, seine Stimme stockt mehrfach. Bei seinen Musiker-Kollegen herrscht spürbare Betroffenheit. Besonders den „Grafen“ scheint die Interpretation seines Songs tief zu treffen. Mehrfach wischt er sich die Tränen aus dem Gesicht...
Nach dem Auftritt folgt zunächst eine Gruppenumarmung mit den anderen „Sing meinen Song“-Teilnehmern. Danach erklärt der „Graf“: „Ich habe nicht damit gerechnet.“ In einem Interview ergänzt er: „Dass er das so zugelassen hat, hat mich berührt.“
Mark Forster selbst sagt über seinen emotionalen Moment: „Es hat mich überkommen […] Ich wäre nie an den Punkt gekommen, ein Lied so eindeutig zu adressieren. Das war für mich ein besonderer Moment. Ich heule nicht so oft und nicht so gerne - aber ich konnte nicht anders.“
„Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ läuft dienstags um 20:15 Uhr bei VOX und ist parallel im Livestream sowie anschließend auf RTL+ abrufbar.