Der optimale Bildschirm 

Monitore für das Home-Office: Tipps & Empfehlungen

07.12.2021 um 13:35 Uhr

Was nützt ein leistungsfähiger Computer, wenn das wesentliche Ausgabegerät, der Monitor, keine hochwertige Qualität aufweist? Farbbrillanz, Schärfe, Bildschirmdiagonale und Flimmerfreiheit sind entscheidende Kriterien dafür, ob das Arbeiten oder Surfen vor dem Display Spaß macht. Und nicht nur das. Wer jeden Tag acht oder mehr Stunden am Rechner sitzt, beansprucht auch seine Augen erheblich, denn eigentlich sind sie für eine solch einseitige Tätigkeit nicht geschaffen. 

Was du beim Kauf beachten solltest

Beim Kauf eines Monitors gibt es einiges zu beachten. Hier erfährst du worauf du achten solltest:

Auflösung

Je höher die Auflösung eines Monitors ist, desto mehr freier Platz steht auf dem Desktop zur Verfügung und desto schärfer fällt die Darstellung aus. Der Markt bietet im Moment drei große Kategorien: Full-HD (1.920 * 1.080 Pixel), WQHD (2.560 * 1.440 Pixel) sowie Ultra-HD (3.840 * 2.160 Pixel). Mit einer höheren Auflösung steigt auch der Preis.

Reaktionszeit

Die Reaktionszeit wird in Millisekunden angegeben und gibt an, wie schnell ein Pixel seine Farbe und Helligkeit auf einen anderen Zustand wechseln kann. Bemerken wirst Du diesen Unterschied immer dann, wenn sich der Bildschirminhalt permanent rasant ändert – also vor allem in Spielen. Brauchen die einzelnen Pixel zu viel Zeit fürs Umschalten, zeigt sich sogenanntes Ghosting auf dem Bildschirm: Schlierenbildung. Das sieht ein bisschen so aus wie mehrere übereinander gelagerte Bilder. Daher greifen vor allem Gamer lieber zu Monitoren mit einer sehr niedrigen Reaktionszeit von nicht mehr als drei Millisekunden. Für alle anderen spielt dieser Wert kaum eine Rolle.

G-Sync und Freesync

Unter diesen Namen werden Techniken zusammengefasst, die dazu dienen, den Bildschirminhalt in Spielen jederzeit flüssig erscheinen zu lassen. Außerdem sollen so Eingaben auch bei niedriger Bildwiederholrate sofort umgesetzt werden können. Hilfreich ist das vor allem in Spielen, in denen Deine Hardware nicht mehr als 20 bis 40 Bilder pro Sekunde zulässt. Durch G-Sync und FreeSync entsteht dennoch der Eindruck, dass Du aktuell mit mehr Bildern pro Sekunde spielst.

Vor allem für G-Sync fällt jedoch ein hoher Aufpreis an. Wenn Du nicht am PC spielst, kannst Du auf beide Techniken verzichten, da sie außerhalb von Games keinen Vorteil bieten. Da das Panel besonders wichtig ist, bekommt es in der nächsten Überschrift seinen eigenen Abschnitt.

Das Panel

Um die Darstellung des Bildes kümmert sich das Panel. Verbreitet sind vorrangig zwei Varianten: TN (Twisted Nematic) und IPS (In-Plane Switching).

Beide Panel-Typen haben eigene Vor- und Nachteile. Sichtbar auf den ersten Blick ist die Tatsache, dass TN-Panel von der Seite und von oben oder unten betrachtet eine deutlich schlechtere Blickwinkelstabilität bieten. Das heißt, dass sich Farben und Kontraste stark verändern, wenn Du seitlich oder von oben und unten auf den Bildschirm schaust. Für die Bildbearbeitung sind diese Geräte daher nicht zu gebrauchen. IPS-Panels leiden nicht unter diesem Nachteil.

In der Regel liefern TN-Panel jedoch eine schnellere Reaktionszeit, was sie bei Gamern beliebt macht. IPS-Geräte können mit der flotten Umschaltung der Pixel auf guten Gamer-Monitoren derzeit nicht mithalten. Im hochpreisigen Segment der Spieler-Monitore finden sich daher vor allem sehr gute TN-Panels, welche die Problematik der Blickwinkel einigermaßen in den Griff bekommen und gleichzeitig flotte Reaktionszeiten anbieten.

Curved Monitore

2014 kamen die ersten Monitore mit einer Wölbung im Display auf den Markt. Diese werden als curved (englisch: gebogen) bezeichnet. Eventuell hast Du bereits Fernseher gesehen, die ebenfalls leicht geschwungen sind.

Vorteilhaft für den Nutzer sollen diese Monitore vor allem bei sehr großen Bildschirmdiagonalen sein. Da diese nach links und rechts bereits an die Grenzen Deines Blickfeldes stoßen können, sind sie leicht geschwungen, um den Inhalt des Bildschirms besser sichtbar zu machen. Du schaust nicht "von der Seite" auf die äußeren Enden des Monitors, sondern noch immer recht zentral.

Ob Curved-Monitore einen echten Vorteil bieten, ist nicht geklärt. Am Ende ist es auch Geschmackssache: Einige Menschen mögen das Design dieser Geräte, andere können damit nichts anfangen. Sie lassen sich beispielsweise nicht flach an einer Wand montieren, sondern ragen immer ein wenig in den Raum hinein. Vorschlag: Ausprobieren und bei Nichtgefallen zurücksenden!

BenQ Office Monitor 

 

 

Der Monitor speziell für den Büroalltag. Mit einem IPS-Panel ausgestattet der optimale Begleiter für alle Office-Anwendungen. Das ergonomische Design bietet viele Einstellungsmöglichkeiten und ermöglicht ein optimales Arbeiten. Das Rahmenlose Design sieht nicht nur gut aus sondern ermöglicht auch ein großflächiges Arbeiten über mehrere Bildschirme hinweg.

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