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„Lupin“: Endlich geht’s weiter mit dem Netflix-Hit!

11.06.2021 um 10:55 Uhr

Anfang des Jahres landete Omar Sy mit seiner Netflix-Serie „Lupin“ einen echten Hit. Jetzt geht‘s endlich weiter.

Ein Artikel von  TV Digital Reporter Dirk Oetjen

Die ersten fünf Folgen vonStaffel 1 sind auf Platz zwei der meistgesehenen Netflix-Original-Serien gelandet: 76 Millionen Haushalte (von insgesamt 200 Millionen) sollen nach Angaben des Streamingriesen in den ersten vier Wochen die Serie angesehen haben, zumindest für zwei Minuten. 

Der Plan von Netflix, auf den 43-jährigen Publikumsliebling Omar Sy als Serienheld zu setzen, ging also komplett auf. Die Idee zu „Lupin“ hatte der Schauspieler selbst: Mit den Machern der Serie entwickelte er die Figur des Assane Diop, ein Meisterdieb im Paris der Gegenwart, der von der Romanfigur Arsène Lupin inspiriert ist.

Wird der Cop zum Komplizen von Assane?

Heute (11. Juni) wird endlich die erste Staffel fortgesetzt, die erzählt, wie Assane mit seinen genialen Tarnungen den Tod seines Vaters Babakar Diop zu rächen versucht: Als Assane 14 Jahre alt war, hatte sich Babakar aus Scham im Gefängnis erhängt, weil der einflussreiche Hubert Pellegrini (Hervé Pierre) ihm den Diebstahl eines Colliers von Königin Marie Antoinette untergeschoben hatte. 

Die letzte bisher veröffentlichte Folge endet mit einem doppelten Cliffhanger: Ein Handlanger Pellegrinis hat Assanes Sohn Raoul (Etan Simon) als Geisel genommen. Zudem steht ihm plötzlich Polizist Youssef Guédira (Soufiane Guerrab) gegenüber. Als Kenner der Lupin-Romane ist er Assane bisher am dichtesten auf der Spur gewesen. Fans spekulierten bereits, dass sich Guédira, anstatt den Meisterdieb zu verhaften, mit ihm zusammentun könnte, um Pellegrini zur Strecke zu bringen. Schließlich wirkt der Ermittler so, als bewundere er Assane dafür, wie raffiniert er mit Lupins Mitteln arbeitet.

George Kay, einer der Serienschöpfer, reagierte begeistert: „Wäre doch lustig, wenn das passieren würde!“, sagte er der britischen Programmzeitschrift Radio Times. „Wäre ich Assane, würde ich alles Nötige tun, um meinen Jungen zurückzubekommen. In dieser Situation ist jeder Komplize willkommen.“

Teil 2 beschäftigt sich mehr mit Assanes Vergangenheit

Laut George Kay, der auch am Serienhit „Killing Eve“ mitschrieb, wird Teil zwei tiefer auf Assanes Vater und seine Beziehung zu seinem Sohn ein - gehen. Auch Assanes Vergangenheit mit Ex-Partnerin Claire (Ludivine Sagnier) und seinem besten Freund Benjamin (Antoine Gouy) wird weiter beleuchtet. Fest zum Ensemble zählt jetzt auch der nach einer Titelzeile von Émile Zola benannte Hund J’accuse. Ihn hat Assane von der mutigen Journalistin Fabienne Beriot (Anne Benoît) geerbt, die auf Pellegrinis Befehl hin ermordet wurde.

Dass die erste Staffel von „Lupin“ nicht gleich mit allen zehn Folgen am Stück veröffentlicht wurde, hängt wieder einmal mit der Corona-Pandemie zusammen: Ab Mitte März 2020, als Frankreich in den Lockdown geschickt wurde, pausierten die Dreharbeiten bis zum Juli 2020. Ausgerechnet im Louvre, wo Lupins großer Coup in der Auftaktfolge spielt, musste die Produktion abgebrochen werden.

Unvergesslich: Allein mit der Mona Lisa

Dennoch verbindet Omar Sy nur die besten Erinnerungen mit dieser Location: „Wir hatten den Louvre wirklich fast eine Woche lang für uns, nachts. Einmal habe ich 15 Minuten allein mit der ,Mona Lisa‘ verbringen können. Das werde ich nie vergessen“, sagt er im Interview  mit TV DIGITAL Reporter Dirk Oetjen.  

Längst ist eine weitere „Lupin“-Staffel in Planung, die 2022 starten soll. Omar Sy sei stark in die Drehbuchentwicklung involviert, sagt Serienschöpfer Kay. Netflix reicht das noch nicht: Der Streamingriese will mehr von Sy und gab grünes Licht für Teil zwei seiner Buddy-Cop-Komödie „Ein Mordsteam“ aus dem Jahr 2012.

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