„Wer wird Millionär“: Abiturient erlebt bitteren Absturz 

Ann-Kathrin Schaub
07.01.2026 um 09:30 Uhr
    © RTL / Stefan Gregorowius
    Nelio Stelli ist mit 18 Jahren der jüngste Kandidat des Abends.  | ©RTL / Stefan Gregorowius

    Nelio Stelli aus Tornesch in Schleswig-Holstein war mit gerade einmal 18 Jahren der jüngste Kandidat beim „U 30 & Ü 70“-Special der gestrigen „Wer wird Millionär“-Ausgabe. Doch trotz eines selbstbewussten Auftritts blieb dem Abiturienten das erhoffte Glück am Ende verwehrt.

    Mit Hemd, Weste und Hut gab Nelio Stelli Günther Jauch charmante 20er-Jahre-Vibes. Der Schüler quizzte sich zunächst souverän die Quizleiter nach oben. Jauch scherzte schließlich sogar, dass sein Kandidat unterfordert wirke und die Redaktion ihm ruhig ein paar schwierigere Fragen stellen könne. Nelio Stelli wehrte lachend ab und wurde sogar noch mutiger.

    Bei der 8.000-Euro-Frage bewies der 18-Jährige eindrucksvoll seinen Mut zum Zocken: Welche Entwicklung im James-Bond-Universum in Großbritannien im Herbst 2025 Realität wurde, beantwortete der Schüler ohne seine zwei verbliebenen Joker mit „eine Frau an der Spitze des MI6“ – und lag damit goldrichtig.

    Bitterer Absturz: Nelio Stelli fällt auf 500 Euro zurück

    och bei der 16.000-Euro-Frage folgte dann das böse Erwachen. Die Frage, welche Institution 1948 im Rahmen des Marshallplans gegründet wurde, beantwortete Stelli mit wieder ohne Joker mit „BND“ – die Antwort war allerdings geraten. Ein risikoreiches Unterfangen, das den 18-Jährigen am Ende teuer zu stehen bekam.

    Die richtige Lösung wäre nämlich „KfW“ gewesen. Der Bundesnachrichtendienst sei erst 1956 entstanden, erklärte Günther Jauch dem sichtlich geschockten Kandidaten. Am Ende blieb Nelio Stelli lediglich der Trostpreis von 500 Euro – ein bitteres Ergebnis nach einem zunächst so starken Auftritt.

    „Wer wird Millionär“: Die 3-Millionen-Euro-Woche, montags bis freitags um 20.15 Uhr bei RTL und vorab bei RTL +