„Wer wird Millionär“: Diese Forderung haut Jauch um – „Habt ihr einen Knall?“

Ann-Kathrin Schaub
07.04.2026 um 08:15 Uhr
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    Ein Lehrer soll mit seinem Gewinn den Abiball seiner Schule finanzieren - Günther Jauch reagiert geschockt.  | ©RTL / Ralf Juergens

    Mit dieser Aktion haben sie ihren Lehrer am Ostermontag überrascht: Die Schüler eines Chemiekurses melden Henning Grupe heimlich bei „Wer wird Millionär“ an – und erfüllen ihm damit einen lang gehegten Traum.

    Auf die Frage hin, wieso sie ihren Lehrer bei „Wer wird Millionär“ angemeldet haben, verriet eine Schülerin offenkundig: „Es war tatsächlich schon immer sein größter Wunsch.“ Ganz uneigennützig war die Anmeldung allerdings nicht, wie sich kurz darauf herausstellte. Die Klasse hat durchaus eigene Pläne: Sollte ihr Lehrer eine größere Gewinnsumme erspielen, wünschen sie sich eine ordentliche „Finanzspritze“ für den Abiball. Eine Bitte, die Moderator Günther Jauch stutzig macht. „Um wie viele Menschen geht es bei diesem Abiball und welchen Umfang könnte diese Finanzspritze wohl annehmen?“, hakte der Moderator vorsichtig nach. Die Antwort versetzte ihn in einen kurzzeitigen Schockzustand.

    Chemielehrer Henning Grupe erspielte sich am Ostermontag einen Gewinn von 64.000 Euro. | ©RTL / Ralf Juergens

    Günther Jauch nach Schüler-Forderung fassungslos: „Wie bitte? Habt ihr Knall?“

    „Es sind 90 Schüler mit Eltern und so – 54.000 Euro“, erklärte die Schülerin grinsend. „Wie bitte? Habt ihr Knall? 50.000 Euro für einen Abiball? Schwimmt ihr da im Kaviar oder was macht ihr da?“, entfuhr es Jauch. Auch Lehrer Grupe wirkt überrascht von den ambitionierten Plänen seiner Schüler. „Ich weiß auch nicht, was die da machen“, gab er ehrlich zu. Jauch versucht schließlich, die Wogen zu glätten: „Wir werden da einen Kompromiss finden müssen.“

    Für Chemielehrer Grupe lief es am Ostermontag immerhin richtig gut. Mit einer Mischung aus Wissen, Ruhe und etwas Risikobereitschaft kämpft er sich durch die Fragen und erspielt sich am Ende starke 64.000 Euro. Zum Abschied gab es von Günther Jauch noch einen Rat: „Ich bin sicher, Sie werden einen Beitrag leisten zu dem Abitur-Ding. Bei 50.000 würde ich aber sagen: So weit darf der Gruppenzwang nicht gehen.“