Beim „Lehrerspecial“ am vergangenen Donnerstag traf Grundschullehrerin Anna-Lena Spanier aus Oberbayern eine Entscheidung, die sie am Ende teuer zu stehen kam.
Es war kein leichter Abend für Anna-Lena Spanier aus Oberbayern. Die Grundschullehrerin war bereits bei der 4.000-Euro-Frage auf Hilfe angewiesen. Dank Risikovariante verfügte sie immerhin über vier Joker – und die brauchte sie auch bis zur 16.000-Euro-Frage. Für 32.000 Euro wollte Jauch von seiner Kandidatin dann wissen, welche berühmten Großväter ein 2024 geborener Junge namens Ronin hat.
Einen Joker hatte Spanier noch übrige: Ihr Telefonjoker tippte auf Musiker Bob Marley und Surfer Robby Naish. Ganz sicher war er sich aber nicht. Bei Jauch klingelten daraufhin alle Alarmglocken: „Also, im Finale sind Sie“, stellte der Moderator klar – und schob warnend hinterher: „Die 16.000 haben Sie - mindestens bis morgen.“
Spanier zweifelte mit ihrer Entscheidung. Jauch versuchte daraufhin, seiner Kandidatin einen vorsichtigen Hinweis zu geben: „Sie schaffen es auf 32.000, Sie knallen runter auf 500 oder Sie haben die sicheren 16.000 und können sich dann diese Nacht noch ein bisschen überlegen.“ Doch alle Warnungen halfen nichts. Anna-Lena Spanier entschied sich kurzerhand fürs Zocken – und die falsche Antwort. Korrekt wären „Kurt Cobain und Tony Hawk“ gewesen.
Damit verlor Spanier nicht nur 15.500 Euro, sondern auch das Ticket für das große Finale am Freitag. „Scheiße“, entfuhr es der Grundschullehrerin. Der Schock saß tief, auch bei Nachfolgerin Ellen Zarghemi. „Ich habe eben so einen Schreck gekriegt“, betonte die pensionierte Lehrerin, die bei der 32.000-Euro-Frage vorsichtshalber die Reißleine zog. Wie es für die verbliebenen Kandidatinnen und Kandidaten weitergeht, zeigt „Wer wird Millionär?“ am Freitag um 20.15 Uhr bei RTL und vorab bei RTL +