„Wer wird Millionär“ meldete sich am Montagabend aus der Dschungelbedingten Pause zurück. Leistungssportlerin Michelle Janiak schaffte es auf den heißen Stuhl – erlebte aber kurz darauf einen bitteren Absturz.
Mit ihrem Gewinn wollte sich Michelle Janiak unter anderem ihre Teilnahme für die nächsten Olympischen Sommerspiele finanzieren. Doch so weit sollte es nicht kommen. Schon bei der 4.000-Euro-Frage war Schluss für die Sprinterin. Eine Kinderbruchfrage ließ Janiak auf 500 Euro zurückrasseln.
Günther Jauch wollte von seiner Kandidatin wissen, ob Rüdiger von Schlotterstein als „kleiner Vampir“ (A), „kleiner Eisbär“ (B), „kleiner Muck“ (C) oder „kleiner Prinz“ (D) bekannt ist. Nach dem 50-50-Joker blieben Antwort A und Antwort C übrig. „Ich könnte ja eine musikalische Hilfe geben“ schlug Jauch vor und stimmte die Melodie vom kleinen Muck an. Von da an nahm das Unglück seinen Lauf.
Janiak vermutete hinter der gesummten Melodie die Lösung. „Ok, ich höre da so ein Lied. Ich nehme dann Antwort C, ich habe keine Wahl“, entgegnete sie stirnrunzelnd. Als Jauch seinen Fehler erkannte, ruderte er sofort zurück: „Das war keine Hilfestellung. Die Musik vom kleinen Vampir habe ich gerade nicht drauf.“ Er riet seiner Kandidatin: „Denken Sie sich einfach, ich hätte nicht gesungen.“
Doch Michelle Janiak ließ sich von ihrer Meinung nicht mehr abbringen und wählte Antwort C: „Wenn es 500 Euro sind, dann sind es 500 Euro.“ Die wurden es am Ende dann auch. Zum Trost versuchte Jauch noch, Optimismus zu verbreiten: Vielleicht finde sich ja ein Sponsor, der ihr Profil sehe und denke: „Die Frau kriegt das hin.“ Sportlich hat sie ihr Können längst bewiesen – 2024 holte die Berlinerin mit ihren Vereinskolleginnen Gold bei den Deutschen Meisterschaften in der 4x200-Meter-Staffel.