„Wer wird Millionär“: Polizeioberkommissar stolpert über 100-Euro-Frage

Ann-Kathrin Schaub
03.03.2026 um 06:30 Uhr
     | © RTL / Stefan Gregorowius
    Kevin Sommerfeld (34) stutzte schon bei der 100-Euro-Frage. | ©RTL / Stefan Gregorowius

    Kevin Sommerfeld (34) aus Garbsen bei Hannover schaffte es am Montagabend auf den berühmten heißen Stuhl. Doch ausgerechnet die 100-Euro-Frage brachte den Polizeioberkommissar ins Straucheln…

    Als Polizeioberkommissar erlebt Kevin Sommerfeld in seinem Berufsalltag so einiges. Der 34-Jährige ist als Autobahnpolizist täglich auf einer Strecke von 330 Kilometern im Einsatz. „Kobra 11“, scherzte Günther Jauch, bevor er neugierig nachhakte: „Ganz so spannend ist es nicht, oder?“ „Bei uns explodieren mehr Lkws. Bei denen pro Sendung nur einer, bei uns pro Schicht zwei“, konterte Sommerfeld schlagfertig – natürlich nur ein Scherz.

    Tatsächlich habe er bislang nur einmal eine schwere Explosion miterlebt: „Ich hatte mal einen Gefahrengut-Lkw, der ist wirklich explodiert so wie man es bei Alarm für Cobra 11‘ kennt.“ Dieser sei voll beladen gewesen mit Schwefelsäure, ging in Flammen auf und der Streckenabschnitt der Autobahn musste im Anschluss komplett gesperrt werden. „Dann haben wir das Spannendste ja schon hinter uns“, scherzte Jauch und startete mit den Quizfragen.

    „Jetzt erwarten Sie sicher, dass ich ganz schnell antworte“

    Doch schon bei der 100-Euro-Frage kam Sommerfeld ins Grübeln. Dass sich Tierpfleger im Zoo bei der Arbeit schon mal „ins Gehege“ kommen, war dem Polizeioberkommissar nicht auf den ersten Blick klar. „Jetzt erwarten Sie sicher, dass ich ganz schnell antworte.“ Zunächst entschied er sich für „in den Käfig“, ließ die Frage nach erneutem Vorlesen aber noch einmal sacken.

    Schließlich korrigierte er sich: „Ich tendiere ganz stark zu ‚ins Gehege‘.“ „Jeder ist seines Glückes Schmied“, kommentierte Jauch seine Entscheidung trocken. Damit war die erste Hürde immerhin ohne die Hilfe eines Jokers genommen. Trotz holprigen Starts verließ der Autobahnpolizist das Studio am Ende mit beachtlichen 16.000 Euro.