„Wer wird Millionär“: Günther Jauch stichelt gegen Zuschauerin - „Das Gesicht reicht“

Ann-Kathrin Schaub
24.02.2026 um 06:15 Uhr
     | © RTL / Stefan Gregorowius
    Vanessa Schork will bei der 500-Euro-Frage das Publikum zu Rate ziehen. Günther Jauch ist überrascht.  | ©RTL / Stefan Gregorowius

    Staatsanwältin Vanessa Schork aus München schaffte es am Montagabend auf den berühmten heißen Stuhl – benötigte allerdings schon bei der 500-Euro-Frage die Hilfe des Publikums.

    Damit hätte Vanessa Schork an diesem Abend sicherlich nicht gerechnet. Ausgerechnet die berüchtigte 500-Euro-Frage brachte die Staatsanwältin ins Straucheln.  Von seiner Kandidatin wollte Günther Jauch wissen: „Mit einem Zwischenstopp in Istanbul gelangt man per Flugzeug von …?“ A: Turin nach Tulin, B: Verona nach Velona, C: Bari nach Bali oder D: Rom nach Lom.

    Während Schork verlegen rätselte, welche Antwort die richtige sein könnte, versuchte Jauch sie in die richtige Richtung zu lenken. „Moment, mal zusammengefasst. Bei Turin nach Tulin kennen Sie Tulin nicht. Bei Verona nach Veloma?“, hakte Jauch nach. „Ich könnte mir vorstellen es ist Bari, kenne ich aber nicht“, schmunzelte die Anwältin und tendierte zum Publikumsjoker.

    Günther Jauch stichelt gegen Zuschauerin: „Das Gesicht reicht“

    „50:50 wäre auch blöd, deshalb nehme ich das ganze Publikum“, meinte Schork. „Wirklich, ja?“, fragte Jauch erstaunt. „Ich schaue es mir nochmal in Ruhe an“, entgegnete die Münchenerin nervös, kam aber durchs alleinige Überlegen nicht weiter. Das Publikum half schließlich weiter. 97 Prozent tippten auf B, drei Prozent auf Antwort A. „Wir haben eine Problemreihe in Block A, Reihe 2“, stellte Jauch daraufhin empört fest und machte sich prompt auf den Weg zum Publikum. 

    Eine Zuschauerin erhielt das Mikrofon – begleitet von Jauchs spitzem Kommentar: „Sie müssen Ihren Namen nicht sagen, das Gesicht reicht“, stichelte Jauch. „Ich habe es tatsächlich verwechselt, aber Erdkunde ist auch nicht meine Stärke“, gab die Dame zu. „Baria liegt unten in Süditalien“, erklärte Jauch noch einmal für alle. Nach diesem kleinen Holperer bewies Vanessa Schork jedoch Nervenstärke. Am Ende erspielte sich die Münchner Staatsanwältin eine Gewinnsumme von 16.000 Euro.