Für Tamara Löchel dürfte sich das Finale der 3-Millionen-Euro-Woche wie ein düsteres Déjà-vu angefühlt haben. Die Kölnerin hatte bei einem „Wer wird Millionär“-Special schon einmal ihren Gewinn gesetzt – und alles verloren. Am vergangenen Freitag wiederholte sich dieses Szenario erneut.
Beim „Pechvögel“-Special räumte Tamra Löchel 16.000 Euro ab. Damit qualifizierte sie sich für das große Finale der 3-Millionen-Euro-Woche am Freitag. Trotz ihrer schmerzhaften Erfahrungen aus der Vergangenheit wagte sie den Schritt noch einmal. Damals verlor Löchel ihren gesetzten Gewinn und ging mit null Euro. „Ich konnte zwei Wochen fast gar nichts machen. Ich habe nur geweint. Ich war nur im Bett“, erzählte sie Günther Jauch.
Auch diesmal war das Glück nicht auf ihrer Seite. Die 10.000-Euro-Frage, „Zu welcher offiziellen Form des UNESCO-Kulturerbes gehören zum Beispiel Capoeira aus Brasilien, Yoga aus Indien und die Rumba aus Kuba“, beantwortete Löchel nach langem Überlegen ohne Joker. „Ich sage jetzt C, mache die Augen zu und hoffe, dass dann alle klatschen.“
Der Applaus im Studio fiel am Ende verhalten aus. Die richtige Antwort lautete „immateriell“ und nicht „spirituell“. „Da habe ich den zweiten Senker hingelegt“, seufzte Jauchs Kandidatin enttäuscht. Auch ihr mitgereister Vater reagierte sichtlich geschockt. „Papa ist traurig“, vermutete Löchel. „Ich glaube, dem geht es schlechter als mir.“ Ganz leer ging sie diesmal immerhin nicht aus. Günther Jauch verabschiedete seine Kandidatin mit einem kleinen Trost: „Dann gratulieren wir immerhin zu 1.000 Euro. Besser als nichts.“