Sie führten für Jahre ein Schattendasein, doch seit dem Ende der Umweltprämie für Modelle mit Plug-in-Hybrid (PHEV) kehren Vollhybride zurück ins Rampenlicht. Ein Artikel von Autoexperte Olaf Schilling Zwar werden sie ebenfalls nicht gefördert, sind aber günstiger als ein PHEV, dabei sparsamer und umweltfreundlicher als reine Benziner oder Diesel. Ihr Talent: Verbrennungs- und Elektromotor können jeweils ihre Vorteile ausspielen und einen möglichst hohen Wirkungsgrad erreichen. Die Rückgewinnung von Bremsenergie macht sie effizienter als reine Verbrenner. Und im Gegensatz zum Mildhybrid-Auto können sie durch die größere Batterie kurze Strecken rein elektrisch fahren, ohne dass sich der Verbrenner dazu schaltet. Sanft das Gaspedal streicheln, häufig gleiten, an Ampeln ausrollen – so schaffen Sparfüchse den Stadtverkehr komplett im E-Modus. Beim Spritsparen unterstützt meist eine Anzeige im Display. Dort steht, ob man allein mit Strom, mit Sprit oder mit beidem unterwegs ist und wann Energie beim Bremsen zurückgewonnen wird. Das spornt erfahrungsgemäß den Ehrgeiz an. Vollhybride sind sparsamer, stoßen weniger Schadstoffe aus, sind leise und beschleunigen schneller als reine Verbrenner. Geht dem Akku der Saft aus, schaltet sich der Benziner zu – somit entfällt die Reichweitenangst wie beim E-Auto.
Export-Offensive der chinesischen Automobilhersteller: Autoexperte Olaf Schilling stellt den Ora Funky Cat vor und gibt einen Überblick über neue Automarken aus dem Reich der Mitte. Ein Artikel von TV DIGITAL Autoexperte Olaf Schilling Offen für eine zuverlässige Alternative – so definiert die neue chinesische Automarke Ora wohl ihre Zielgruppe. Schließlich stehen die drei Buchstaben ihres Namens für die englischen Begriffe „open“, „reliable“ und „alternative“. Mit hübschen Kulleraugen und optischen Anleihen bei Legenden wie VW Käfer und Mini soll als erstes Modell der Funky Cat potenziellen Käufern den Kopf verdrehen. „Wir wollen Begehrlichkeiten bei Menschen schaffen, die offen für Neues sind, digitale Innovationen schätzen und ein hochmodernes, sicheres Elektroauto suchen“, so Jens Schulz, Geschäftsführer des deutschen Importeurs. Ora will eine zuverlässige Alternative mit Kundennähe und Service sein und baut dabei auf die Erfahrung und das flächendeckende Händlernetz der Emil Frey Gruppe, Europas größtem Autohändler. Schulz: „Das spielt eine wichtige Rolle bei der Strategie.“ Aktuell hat Ora 150 Händler in Deutschland, 200 sollen es werden. Das ist durchaus ein Trumpf gegenüber vielen neuen Wettbewerbern aus dem Reich der Mitte.