Die 10 besten Serien der letzten Dekade

Seit 2010 ist im Serien-Universum einiges passiert. Das Format der Serie wird immer beliebter und erreicht Fans auf der ganzen Welt. Welche Serien haben also in den letzten zehn Jahren die größten Erfolge gefeiert? 

"Sherlock" – 2010


Den Detektiv-Klassiker von Conan Doyle kennt sicherlich jeder. Die Serie "Sherlock" ist eine moderne Adaption des alten Klassikers. Sherlock (Benedict Cumberbatch) und sein Kumpane Watson (Martin Freeman) lösen altbekannte Fälle im 21. Jahrhundert. Der moderne Sherlock ist enorm intelligent, sozial aber etwas unbeholfen. Watson ist hierzu sein perfektes Gegenstück. Die beiden Partner müssen zunehmend lernen, mit den Allüren des anderen klarzukommen. Jede der vier Staffeln der gelungenen Adaption von Mark Gatiss und Steven Moffat punktet mit jeweils drei Top-Episoden.

"Game of Thrones" – 2011 


Wie sollte es anders sein – "Game of Thrones" darf auf dieser Liste natürlich nicht fehlen. Der Serien-Epos startete 2011 und fand 2019 sein langersehntes Ende. Von Jahr zu Jahr wurde der Hype größer, die Folgen teurer und die Action brutaler. In acht Staffeln wird das Schicksal des Kontinents Westeros erzählt. Der Schöpfer der Reihe, George R.R. Martin, ist berüchtigt dafür, Publikumslieblinge oder wichtige Charaktere einfach aus dem Weg zu schaffen – keiner der Helden ist hier sicher. Die Serie spielt in einer fiktiven Zeit, die unserem Mittelalter nahekommt. Schwerter, Wein, Sex und Intrigen sind an der Tagesordnung. Ein Serien-Muss für alle Fantasy- und Drama-Liebhaber. 

"Rick and Morty" – 2013 


Der Erwachsenen-Cartoon startete 2013 und befindet sich aktuell in der vierten Staffel. Der Zuschauer begleitet Rick, einen superintelligenten älteren Wissenschaftler, der mit seinem nicht sehr klugen Enkel Morty ständig Ausflüge in andere Galaxien oder Dimensionen unternimmt. Rick und Morty schaffen es immer wieder auf ihren Reisen Chaos und Ärger zu stiften, weshalb sie in zunehmend unangenehme Situationen geraten. Geprägt von derbem Humor und zahlreichen Anspielungen ist jede Folge Unterhaltung pur. 

"Peaky Blinders" – 2013


Birmingham in den 1920ern. Im Fokus der Serie steht eine kriminelle Familienbande, die "Peaky Blinders". Ihre Markenzeichen sind Rasierklingen in den Blenden ihrer charakteristischen Schiebermützen. Kriminelle Machenschaften, Affären und interne Auseinandersetzungen sorgen für Spannung besonderer Art. Die Serie punktet mit authentischer Atmosphäre, ausgeklügelten Dialogen und herausragenden Schauspielern. Aktuell läuft die siebte Staffel.

"House of Cards" – 2013


In sechs Staffeln bietet der Politthriller äußerst schafsinnige Dialoge und spannendes Storytelling. Der Publikumsliebling handelt von machtbesessen Politikern auf dem Weg ins Weiße Haus, welche ein Konstrukt aus Lügen, Intrigen und Korruption aufbauen. Dabei bleibt alles im stets realistischen Rahmen, was die Serie so besonders macht. Der Zuschauer bleibt immer in dem Glauben, es könne sich um eine wahre Geschichte handeln. Der ehemalige Präsident der USA, Barack Obama, bezeichnete "House of Cards" aus eben diesen Gründen als eine seiner Lieblingsserien – und er sollte schließlich wissen, wie die Politik in den USA funktioniert.

"True Detective" – 2014 


Auch das Format der Miniserie ist in den letzten zehn Jahren immer beliebter geworden. Ein gutes Beispiel ist "True Detective" – hier besteht jede Staffel aus nur zehn Folgen und könnte auch für sich allein stehen. In jeder Staffel werden große Kriminalfälle in den USA aufgegriffen: einer gruseliger und angsteinflößender als der andere. Auch die Besetzung kann sich sehen lassen: Matthew McConaughey und Woody Harrelson in der ersten Staffel, Colin Firth und Rachel McAdams in Staffel zwei und schließlich Mahershala Ali und Carmes Ejogo in der dritten Ausgabe. Jede Staffel überzeugt durch reales Storytelling, unglaublich gute Darsteller und spannende Kriminalfälle. 

"Stranger Things" – 2016 


Die Mysteryserie aus dem Hause Netflix mit aktuell drei Staffeln handelt von Kindern und Jugendlichen in einer US-Kleinstadt, die nach dem Verschwinden ihres Freundes übernatürlichen Kräften und Wesen begegnen. Freundschaften werden geschlossen und auf die Probe gestellt, während das Übernatürliche in der kleinen Stadt sein Unwesen treibt. Die jungen Schauspieler wie Millie Bobby Brown oder Finn Wolfhard überzeugen auf ganzer Linie. Viele von den Jungdarstellern schafften bereits den Absprung in größere Hollywood-Produktionen.

"Eine Erde – viele Welten" – 2017


Die Naturdokumentations-Serie besteht aus sechs Folgen und beleuchtet in jeder Folge unterschiedliche Lebensräume und die Tiere, die dort leben. Von Dschungel über Inseln bis hin zu Städten werden verschiedene Lebewesen in eindrucksvollen Aufnahmen vorgestellt. Wer Fan von "Unser blauer Planet" oder "Planet Erde" ist, wird diese Koproduktion von ZDF und BBC lieben.

"Chernobyl" – 2019 


Mit "Chernobyl" schafft es eine weitere Miniserie auf die Liste. Fünf Folgen lang begleitet der Zuschauer verschiedene Charaktere nach dem Super-GAU im Kernkraftwerk in Tschernobyl 1986. Da die Serie sich mit einem realen Ereignis befasst, geht viel von dem Erzählten unter die Haut. Die Protagonisten und einige Handlungsstränge hingegen sind frei erfunden. Und genau diese Mischung aus Realität und gekonnter Fiktion machen diese Serie so besonders und spannend.
 

Veröffentlich am 20.01.2020