7 Serien-Spin-Offs, die es in sich haben

Wenn Charaktere einer beliebten Serie eine großartige Story mit sich bringen oder sich als absolute Publikumslieblinge entpuppen, dann ist es oft nicht mehr weit zum eigenen Spin-Off. Dasselbe passiert, wenn eine Nebenstory scheinbar genauso viel Potential hat wie die eigentliche Serie. Diese sieben Spin-Offs haben unterschiedlich gut abgeschnitten.

"Pretty Little Liars: The Perfectionists" (2019)


Das Spin-Off, das auf der Erfolgsserie "Pretty Little Liars" beruht, begleitet die Geschichten der Charaktere Alison (Sasha Pieterse) und Mona (Janel Parrish). Wie auch die ursprüngliche Serie orientiert sich "The Perfectionists" an einem Roman von Sara Shepard. Die Geschichte, geprägt von Lügen und Intrigen, war nach "Ravenwood" bereits das zweite Spin-Off von "Pretty Little Liars" – und scheiterte ebenso. Bereits nach zehn Folgen wurde die Serie auf dem Sender Freeform wieder abgesetzt.

"Better Call Saul" (2015 –)


Eine Erfolgsgeschichte legt hingegen dieses Spin-Off von "Breaking Bad" hin. Das Prequel zur preisgekrönten Serie von Produzent Vince Gilligan erzählt die Geschichte von Jimmy McGill (Bob Odenkirk) alias Saul Goodman, dem späteren Anwalt und Helfer von Walter White (Bryan Cranston). Auch bekannte Gesichter werden nach und nach in den Plot von "Better Call Saul" aufgenommen, was die Fans von "Breaking Bad" nachhaltig zufriedenstellt: Die Serie verfügt bereits über vier Staffeln; Staffel 5 läuft im Februar 2020 an.

"Once Upon a Time in Wonderland" (2013-14)


Das Spin-Off der Fantasyserie "Once Upon a Time – Es war einmal …" basiert lose auf den Romanen von Lewis Carroll, die Alice ins Wunderland begleiten. In "Once Upon a Time in Wonderland" ist Alice (Sophie Lowe) gerade von dort zurückgekehrt und zweifelt zunehmend an ihren Erlebnissen im Wunderland – bis sie dorthin zurückgeholt wird. Obwohl das Spin-Off gemischte bis gute Kritiken erhielt, wurde die Serie nach einer Staffel wieder abgesetzt.

"Private Practice" (2007-13)


Der Ableger der beliebten Krankenhausserie "Grey’s Anatomy" folgt Dr. Addison Montgomery (Kate Walsh), die das Seattle Grace Hospital verlassen hat und sich in Los Angeles als Teilhaberin einer privaten Praxis ein neues Leben aufbaut. Das erfolgreiche Spin-Off von Schöpferin Shonda Rhimes, die ebenfalls für "Grey’s Anatomy" verantwortlich ist, lief ganze sechs Staffeln.

"Joey" (2004-06)


Auch "Friends"-Charakter Joey Tribbiani (Matt LeBlanc) zog es nach dem Ende der Kultserie von New York nach Los Angeles, wo er sich als Schauspieler versucht. Das Spin-Off "Joey", an dem von der "Friends"-Besetzung bis auf LeBlanc niemand beteiligt war, floppte wegen zu schlechter Einschaltquoten: Die eher flache Story wurde nach zwei Staffeln beendet, wovon die zweite auf dem US-Sender NBC nicht einmal mehr bis zum Ende ausgestrahlt wurde.

"The Simpsons" (1989 –)


Das wohl erfolgreichste Spin-Off aller Zeiten erschuf Matt Groening mit "Die Simpsons". Die Zeichentrickserie rund um Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie läuft bereits seit mehr als 30 Staffeln und hat in der Zwischenzeit Kultstatus erreicht. Ihre Anfänge nahm die Serie jedoch in Form von kurzen Einspielern in der Comedy-Sendung "Die Tracey Ullman Show" – heute läuft sie auch in Deutschland immer noch zur Primetime.

"Young Sheldon" (2017 –)


Das Spin-Off "Young Sheldon" erzählt die Kindheitsgeschichte von Zuschauerliebling Sheldon Cooper aus "The Big Bang Theory" und ist somit ein weiteres Prequel. Die Idee für die Serie hatte Jim Parsons, der den erwachsenen Sheldon in der Vorbildserie spielt, die Umsetzung erfolgte dann zusammen mit "The Big Bang Theory"-Macher Chuck Lorre. Auch der junge Sheldon (Iain Armitage) findet Anklang beim Publikum, weshalb der Serie bereits mindestens vier Staffeln zugesichert wurden.
 

Veröffentlich am 17.01.2020
Aktualisiert am 29.04.2020