Das Kinojahr 2020 wird immer leerer: Diese Filme wurden auf das nächste Jahr verschoben

Nach großen Filmstudios wie Universal zieht nun auch Sony nach: Filme wie "Morbius", "Ghostbusters: Legacy" und "Peter Hase 2" werden auf das nächste Jahr verschoben.

Die Corona-Krise trifft die Kinobranche besonders hart. Weltweit mussten viele Kinos schließen und ein Ende der Krise ist zurzeit nicht absehbar. Deshalb haben große Filmstudios wie Universal, als Reaktion auf das Virus, bereits große Filmstarts verschoben oder die Produktionen direkt als Video-on-Demand verwertet.

Nun zieht auch Sony nach: "Ghostbusters: Legacy" und "Morbius", die eigentlich im Juli dieses Jahres erscheinen sollten, wurden beide auf den März 2021 verschoben. "Peter Hase 2" wurde von August 2020 auf den Januar 2021 verschoben.

Zwar beziehen sich die verschobenen Termine allesamt auf den US-Markt. Jedoch ist davon auszugehen, dass in den nächsten Tagen die deutschen Kinostartdaten an den amerikanischen Markt angepasst werden.

Verschiebungen lösen Kettenreaktionen aus

Das größte Problem bei Verschiebungen sind die Kettenreaktionen, die dabei ausgelöst werden. Da nun "Morbius" und Ghostbusters: Legacy" auf kommenden März verschoben wurden, muss auch der "Uncharted" Film auf den Oktober 2021 geschoben werden. Eigentlich sollte die Videospielverfilmung mit Tom Holland in der Hauptrolle im März 2021 erscheinen.

Durch die Kettenreaktion kommt es aber auch zu einem Kinostart, der vorgeschoben wurde: "Fatherhood" mit Kevin Hart erscheint schon im Oktober 2020. Eigentlich war der Kinostart erst für den Januar 2021 angepeilt. Somit wurde Platz für "Peter Hase 2" geschaffen.

Welche Studios ziehen nach?

Fraglich ist, wie sich der Kinosommer 2020 noch verändern wird. Zurzeit sind noch große Filmstarts wie "Tenet" und "Wonder Woman 1984" aus dem Hause Warner geplant. Auch Paramount hat mit "Top Gun 2: Maverick" noch einen Hochkaräter für das Kinojahr 2020 im Rennen. Da sich die Corona-Krise aber weiterhin von Tag zu Tag verschärft, ist wohl nicht mehr die Frage ob, sondern wann die Studios ihre Kinostarts anpassen.

Veröffentlich am 02.04.2020