„Die Bergretter“: Sebastian Ströbel fährt jede Woche 1000 Kilometer zum Drehort

Ab heute gibt es neue Folgen der ZDF-Actionserie „Die Bergretter“. Hauptdarsteller Sebastian Ströbel verbrachte für die neue Staffel wieder viel Zeit auf der Autobahn.

Seit 2015 spielt Sebastian Ströbel (43) den Leiter der Bergwacht Markus Kofler. Den Naturburschen, der in den Bergen zuhause ist, nimmt man Ströbel dabei ohne weiteres ab. Der Schauspieler ist am Bodensee aufgewachsen und war in seiner Jugend auch begeisterter Snowboarder und Skifahrer. Doch schon seit einigen Jahren hat der Schauspieler keine Berge mehr vor der Haustür. Strobel lebt mit Frau und Kindern in Hamburg und muss regelmäßig nach Ramsau am Dachstein in Österreich pendeln.

Fast jedes Wochenende fährt Ströbel während der mehrmonatigen Dreharbeiten mit dem Auto die 1000 Kilometer lange Strecke  aus Norddeutschland hin und wieder zurück.  Damit er Frau Kristina (43) und die vier gemeinsamen Töchter (2, 9, 12 und 15) am Wochenende sehen kann, ist er insgesamt rund 18 Stunden im Auto unterwegs. "Ich pendle jedes Wochenende zwischen Österreich und Hamburg hin und her. Nach wie vor klappt das gut. Es ist nun mal so und lässt sich nicht ändern. Andererseits ist es ja auch schön, dass meine Familie und ich in der Ramsau auch eine zweite Heimat gefunden haben", so der Schauspieler im Interview mit wunderweib.de.

Die 12. „Die Bergretter“-Staffel (ab dem 12. November, 20.15 Uhr im ZDF) startet dramatisch: Ein unbekannter Erpresser droht, das Halteseil der Huber-Alm-Seilbahn zu sprengen. Markus und Sanitäterin Katharina (Luise Bähr) lassen sich zu einer Gondel abseilen, um einer schwangeren Frau zu helfen, bei der die Wehen einsetzen.  

Mit einem Tau am Heli zu hängen ist für Ströbel der ultmative Adrenalinkick. Er versucht, möglichst viele Stunts selbst zu machen: „Mein Anspruch ist es, gut 90 Prozent der Actionszenen zu drehen. Einfach weil ich wahnsinnig Lust drauf habe."  Doch auch für den sportlichen 43-Jährigen gibt es Grenzen: „Bei Sprüngen aus 20 Metern muss ich zähneknirschend weichen“, gesteht Ströbel. „Dafür haben wir Stuntleute.“

Veröffentlich am 12.11.2020