Elyas M'Barek feiert heute sein Netflix-Premiere: „Was wir wollten“

Wer eine leichte Komödie erwartet, wird allerdings enttäuscht sein. In seiner ersten Netflix-Produktion spielt Elyas M'Barek zusammen mit Lavinia Wilson ein Liebespaar mit unerfülltem Kinderwunsch.

Üblicherweise kennt man Elyas M'Barek (38) ja aus Komödien, wie der „Fack ju Göhte“-Reihe, „Das perfekte Geheimnis“ oder zuletzt „Nightlife“. Dass er auch in ernsten Rollen glänzen kann, zeigte er im vergangenen Jahr als pflichtbewusster Junganwalt im Hochglanz-Justizthriller „Der Fall Colini“.

Das Arthouse-Drama „Was wir wollten“ (ab dem 11. November) der Regisseurin Ulrike Kofler ist eher eine Low-Budget-Produktion, wurde ursprünglich fürs österreichische Kino produziert und erst nachträglich von Netflix für die weltweite Ausstrahlung lizensiert. Die große Popularität von Elyas M'Barek dürfte dem Film hierzulande aber ordentlich Aufmerksamkeit bescheren und auch die rothaarige Frau an seiner Seite ist ja wahrlich keine Unbekannte: Lavinia Wilson (40, „Schoßgebete“) ist aktuell bei Netflix in „Deutschland‘ 89“ zu sehen.

Darum geht's in „Was wir wollten“

In dem Netflix-Drama spielen Lavinia Wilson und Elyas M'Barek ein Paar in den 30ern, das sich nichts sehnlicher wünscht, als gemeinsam ein Kind zu bekommen. Nach mehreren gescheiterten Versuchen der künstlichen Befruchtung wollen Alice und Niklas mit einem Urlaub auf Sardinien den Kopf frei bekommen. Dort treffen sie auf das Paar Christl, gespielt von Anna Unterberger (35) und Romed (Lukas Spisser, 35), die zwei Kinder haben und auf den ersten Blick das Leben leben, von dem sie schon immer geträumt haben. Doch der Schein trügt...

 

Fazit: Stark gespieltes Kammerspiel, das immer ganz dicht bei seinen Protagonisten bleibt. Ein bisschen wie Martin Walsers „Ein fliehendes Pferd“, nur mit Kinderwunsch und einem sehr überraschenden Ende.

Veröffentlich am 19.10.2020
Aktualisiert am 12.11.2020