"FameMaker": DARUM schlüpfte Luke Mockridge nicht in den "Borat"-Mankini

Für das Finale der ProSieben-Show "FameMaker  hatte sich Comedian Luke Mockridge eigentlich einen ganz besonderen Auftritt einfallen lassen. 

Mit seiner beeindruckenden Performance im "Borat-Kult-Bandeanzug" hat es sein Kandidat  Basti unter der "FameMaker"-Kuppel souverän ins Finale geschafft. Gemeinsam mit den elf anderen Finalisten musste er am Donnerstagabend im Finale beweisen, welches Starpotenzial wirklich in ihm steckt. Unter der schalldichten Kuppel konnte er sich nicht mehr verstecken und musste  seine musikalische Klasse unter Beweis stellten.

Sein Coach gab sich siegessicher vor dem Finale: "Mein Team ist das stärkste und Sebastian ist für mich die Allzweckwaffe. Der ist einfach das volle Paket", schwärmte Luke Mockridge (31) und ergänzte: "Outfittechnisch ist Basti natürlich ganz weit vorne. Er kommt in den Raum und der Raum wird bunt. Der Raum wird einfach Basti." In der ersten Runde hatte 26-Jährige im knappen Body den Song "Proud Mary" von Tina Turner performt.

Luke Mockridge macht sich Doch nicht nackig

Um seinen Kandidaten maximal zu unterstützen, wollte auch Mockridge Jeans und T-Shirt gegen den knappen "Borat"-Mankini tauschen, der Sacha Baron Cohen 2006 im Kult-Film "Borat" weltberühmt gemacht hat. 

Doch bei den Proben erzählte ihm Basti, dass seine Familie seinen Auftritt im Mankini nicht gutheißen würde: „Ich komme aus einer sehr konservativen Gegend aus dem Süden und meine Eltern wollen nicht, dass ich so rumlaufe“. Also änderte Mockridge sein Konzept für den Auftritt und es entstand die Idee zum Song „Starlight“, den der ehemalige X-Factor-Gewinner David Pfeffer für "Basti" schrieb. Ein Liebeslied an die Eltern, verbunden mit der Bitte, ihn so anzunehmen, wie er ist. Somit blieb auch dem Comedian der Live-Auftritt im knappen Einteiler erspart. 

Beim Auftritt begleitete Mockridge seinen Schützling am Klavier. Der wiederum stand in glitzerndem Jumpsuit und mit schwarzen Plateupumps auf der Bühne zeigte nach nach nervösem Beginn die volle Bandbreite seiner Stimme. Vor zwei Jahren nahm Bastian an dem ESC-Vorentscheid in San Marino teil und schaffte es sogar ins Finale. Am Ende reichte es aber nur als Background-Sänger. "Der Song bedeutet mir so wahnsinnig viel. Vielen Dank an Luke, dass er mir das möglich gemacht hat. Er hat so viel dafür getan", bedankte sich Sebastian bei seinem persönlichen FameMaker.

War man nach den ersten Sendungen schon eher enttäuscht über das neue Raab-Format, war das Finale überraschend, aufregend und gefühlvoll. Auch die Zweitplatzierte Karolin „Cage“ Gärtner aus dem Team von Carolin Kebekus lieferte einen kraftvollen, beeindruckende Auftritt.  Dass die Kandidaten mit ihren eigenen Songs auf der Bühne stehen, ist die absolute Stärke von "FameMaker" und gibt es so in (fast) keiner anderen Casting-Show in Deutschland. 

Nur über die Siegprämie sollte ProSieben nochmal nachdenken: Ein blauer Haken bei „TikTok ist eigentlich ein schlechter Witz. 

Jeder der drei FameMaker konnte vor dem Finale jeweils vier Kandidaten für ihren letzten großen Auftritt coachen. Im Finale entschieden dann die Zuschauer per App-Voting über den Sieger. 

Das waren die  Kandidaten im Finale:

Luke Mockridge:

  • Basti (26), Berlin
  • Christian (31), Düsseldorf
  • Michelle (30) , Köln
  • Giuseppe (36) , Ludwigshafen

Teddy Teclebrhan:

  • Gerry (60) , Sonnenbühl/Schwäbische Alb
  • Valerie (22) , Stuttgart
  • Uff (27) ,Gifhorn
  • die Geschwister Sophie (32, Winterthur) , Lukas (22, Stuttgart) und Tabea (29, Berlin)

Carolin Kebekus:

  • Karolin (25), Köln
  • Carla (18), Braunschweig
  • Moritz (19), Augsburg
  • Lamin (34), Bremen
Veröffentlich am 01.10.2020
Aktualisiert am 02.10.2020