"Wer wird Millionär?": Johannes B. Kerner ignoriert den Telefonjoker und zockt

Der 55-Jährige riskiert viel und trickst eiskalt, da staunt selbst Günther Jauch nicht schlecht.

Im Rahmen des 25. RTL-Spendenmarathons stellten sich am Donnerstagabend, 19. November 2020 Starkoch Steffen Henssler (48), Fernsehmoderator Johannes B. Kerner (55), Tennis-Legende Michael Stich (52), Leichtathletin Sabrina Mockenhaupt (39) und Fußballtrainer Ralf Rangnick (62) beim "Wer wird Millionär? - Prominenten-Special" den Fragen von Günther Jauch. Zum 41. Mal präsientiert Jauch schon die beliebte Promi-Ausgabe der RTL Show. Die Gewinne werden für einen guten Zweck gespendet, daher heißt es für die Stars anstrengen. Doch einer fiel an diesem Abend besonders auf: Fernsehmoderator Johannes B. Kerner. Hatte Jauch zu Beginn vor allem die rosa Socken seines Kollegen im Auge, ging es wenig später richtig heiß her.

 

Die 125.000-Euro-Frage lautet: "Worum geht es zumeist, wenn von Umlauf-, Zwischen- und Zugabezeit die Rede ist?"

Die Antwortmöglichkeiten:

A: Kartenspiele,

B: Verkehrsampeln,

C: Wirbelstürme oder

D: Backrezepte.

 

Johannes B. Kerner ist sich nicht sicher, tendiert aber zu Antwort B. Die Telefonjoker scheinen auch nicht geeignet, doch Kerner packt der Ehrgeiz. Er will gerne die 125 000 Euro für Kinder in Not erspielen, aber sein Publikumsjoker ist leider auch schon verloren. Daraufhin hat er eine verrückte Idee. Er fragt ins Publikum: "Mich, würde nur interessieren, ob es jemand wirklich weiß. Ich gucke auch nicht hin.“ Jauch gibt sein Einverständnis und verrät ihm anschließend: „Es hat sich nur einer gemeldet“ und dabei zeigt er in eine Richtung.

Plötzlich sprudelt es aus Kerner heraus: „B: die Verkehrsampel“. Da ist selbst der erfahrene „Wer wird Millionär-Moderator“ total verblüfft. "Die Logik erschließt sich mir nicht", sagt Jauch leicht verwirrt. Aber die Antwort ist richtig! Der Mann im Publikum verrät: Er weiß es, weil er beim Straßenverkehrsamt arbeitet. Doch die Erklärung, die anschließend von Johannes B. Kerner erfolgt, gibt echte Rätsel auf: „Ich habe drauf spekuliert, dass das nur der Vater von Sabrina Mockenhaupt wissen könnte, der sitzt doch mit im Publikum und hat verraten, dass er Polizist ist.“

Und als Jauch in seine Richtung zeigte, schlussfolgerte Kerner für sich, da sitzt der Polizist und der weiß das. Doch was Kerner nicht weiß, zu diesem Zeitpunkt ist der Vater von Sabrina Mockenhaupt nicht mehr im Publikum. Guten geraten oder wie Johannes B.Kerner sagte: „Ich habe gezockt.“ Ob sein großes Spielerglück mit seinen rosa Socken zusammenhängt, ist nicht bekannt.

Klar dagegen aber ist, dass Kerner, die Langstreckenläuferin Sabrina Mockenhaupt im Team mit Fußball-Manager Ralf Ragnick, TV-Koch Steffen Henssler und Ex-Tennis-Star Michael Stich an diesem Abend bei "Wer wird Millionär?" zusammen stolze 346.000 Euro für einen guten Zweck erspielten.

Mockenhaupt und Ragnick konnten bis zur 500.000-Euro-Frage vordringen, diese aber nicht beantworten, weswegen sie mit 125.000 Euro ausstiegen. Sie wussten nicht, dass sich die Sprachwissenschaft mit "Echofragen" beschäftigt und nicht etwa mit "Lawinenwörtern", "Gebirgssätzen" oder "Föhnaussagen".

Steffen Henssler wusste nicht, dass man den sogenannten Darwin-Höcker am menschlichen Ohr findet. Auch ein Arzt als Telefonjoker konnte ihm nicht weiterhelfen. Der TV-Koch ging kein Risiko ein und konnte so 64.000 Euro sichern.

Michael Stich konnte leider nur 32.000 Euro erspielen, da er nicht beantworten konnte, welcher Promi mit 23 Jahren seine erste Ehe einging und mit 27 wieder geschieden war. Die richtige Antwort: Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Veröffentlich am 20.11.2020