Michael J. Fox: Parkinson-Erkrankung beendet endgültig seine Karriere

Trotz seiner langjährigen Parkinson-Erkrankung stand US-Schauspieler Michael J. Fox bis vor kurzem noch vor der Kamera. Doch nun muss er seine Karriere beenden: "Mein Kurzzeitgedächtnis ist hinüber.“

Damit ist klar, dass der große Wunsch der „Zurück in die Zukunft“-Fans nicht in Erfüllung geht: Es wird keine Fortsetzung mit Michael J. Fox geben.

Bereits 1998 ging der US-Star mit seiner Parkinson-Erkrankung an die Öffentlichkeit. Im Interview mit dem US-Magazin People erklärte der 59-Jährige jetzt, warum er seine Schauspielkarriere Schluss machen muss. "Eigentlich waren Texte und Auswendiglernen immer eine Stärke von mir. Mit beidem hatte ich starke Probleme in den letzten paar Jobs, die ich angenommen habe“, so Fox zu krankheitsbedingten Problemen mit seinem Kurzzeitgedächtnis.

Parkinson-Diagnose bereits 1991

Die Parkinson-Diagnose vor 22 Jahren war für Fox aber nicht der schlimmste Tiefpunkt in seinem Leben, wie er gegenüber „People“ verriet. Im Jahr 2018 musste er sich operieren lassen, nachdem Ärzte einen Tumor an seiner Wirbelsäule entdeckt hatten. Anschließend brauchte Fox mehrere Monate, um sich von dem Eingriff zu erholen. Ein zusätzlicher Armbruch, den er sich bei einem Sturz in der Küche zuzog, ließ ihn schließlich verzweifeln: „Während ich auf den Notarzt wartete, stellte ich alles in Frage. Ich dachte, mein Leben sei nur noch Bedauern und Schmerz“. Mit Unterstützung seiner Ehefrau Tracy Pollan und durch Spielshows im Fernsehen habe er die Krise überwunden.

Der Schauspieler hat mittlerweile eine neue Leidenschaft für sich entdeckt: Das Schreiben. Seine mittlerweile vierte Biografie "No Time Like the Future" erscheint Mitte November. "Mein Gitarrenspiel ist nicht gut, zeichnen kann ich auch nicht mehr, mein Tanzen war nie gut und das Schauspielern wird schwieriger. Es kommt also jetzt aufs Schreiben an", gibt sich Fox weiter kämperisch und zuversichtlich. 

Veröffentlich am 05.11.2020
Aktualisiert am 12.11.2020