Netflix trennt sich von "Lost in Space"

Nach der dritten Staffel ist Schluss: Netflix trennt sich von seiner eigenen Science-Fiction Serie "Lost in Space – Verschollen zwischen fremden Welten". Die Eigenproduktion ist auf Dauer zu teuer.

Nicht nur "Lost in Space", sondern auch die Eigenproduktionen wie "Punisher" oder "Dark" sind von dem Serien-Aus betroffen. Der Grund dafür ist, dass mit jeder weiter produzierten Staffel die Produktionskosten steigen. Aber auch die Bonuszahlungen an die Produzenten, die sich mit jeder Staffel erhöhen, sind ein Grund für die Absetzungen. Die Eigenproduktionen sind nicht mehr gewinnbringend, weshalb meistens nach der dritten Staffel die Serien abgesetzt werden. Hinzu kommt, dass die Serien nach dem Netflix-Aus weder im Free TV noch auf anderen Streamingdiensten zu sehen sein werden.

Die Geschichte rund um die Familie Robinson

In den 1960er Jahre gab es eine gleichnamige Serie, die von den Abenteuern der Familie Robinson handelte. Nun wird die Story 30 Jahre in der Zukunft erzählt, wo die Kolonialisierung des Weltraums schon längst Realität ist und das Weltall voller Gefahren steckt. Die Familie Robinson landet Bruch auf einem fremden Planeten, auf dem sie von außerirdischen Robotern angegriffen werden und um ihr Überleben kämpfen müssen.

Die zweite Staffel endete mit einem dramatischen Cliffhanger, denn die Familie wird voneinander getrennt. Ob die Familie wieder zusammenfindet, wird in der finalen Staffel aufgeklärt. Bis wann genau "Lost in Space" auf Netflix zu sehen sein wird, wurde noch nicht bekannt gegeben. Der Start der dritten Staffel ist voraussichtlich im Januar 2021.

Veröffentlich am 13.03.2020