Oscar-Verleihung: In Erinnerung an Kobe Bryants Oscar-Gewinn 

Die Oscar-Verleihung steht vor der Tür. In der Geschichte des Academy-Awards gab es immer wieder überraschende Gewinner, auch den Basketball-Spieler Kobe Bryant 2017. Der im Januar 2020 verstorbene Athlet war für die Liebe zu seinem Sport weltweit bekannt. Vor drei Jahren erhielt er für seinen animierten Kurzfilm "Dear Basketball" einen Oscar. Der Film ist eine Liebeserklärung an Basketball. 

Der ehemalige Disney Zeichner Glen Keane ("Tarzan", "Arielle", "Pocahontas") animierte und führte Regie, währen Bryant als Erzähler dem fünfminütigen Film eine Stimme verleiht. Für die musikalische Unterstützung sorgte der bekannte Komponist John Williams ("Jurassic Park", "Star Wars", "Harry Potter"). Diese Starbesetzung macht den Film alleine nicht aus. 

Ein Film von großen Träumen 

Es ist der wunderbar nacherzählte Werdegang eines kleinen Jungen mit großen Träumen. In dem Film sitzt der kleine Kobe Bryant in seinem Zimmer und wirft immer wieder Tennissocken in einen winzigen Basketballkorb. Dabei fantasiert er von großen Spielen und finalen Würfen. 

Der Zuschauer begleitet Kobe Bryant durch seine zwanzigjährige Karriere zum Basketball-Superstar. Die Stimme von Bryant aus dem Off erzählt ruhig und doch emotional, was er in jedem Moment seiner Karriere gefühlt hat. Das macht den Film so packend und Oscar-würdig. 

Bryant selber sagte nach seiner Auszeichnung, dass er solle eigentlich Basketball spielen und nicht etwas schreiben, was einen Oscar gewinnt. 
Für seine Bodenständigkeit und seine Passion für den Basketball wird Kobe Bryant auch nach seinem Tod noch in Ehren gehalten werden. 
 

Veröffentlich am 31.01.2020
Aktualisiert am 01.02.2020