"DES": Psycho-Spielchen und Schockmomente

Die True Crime-Thrillerserie "DES" thematisiert das Phänomen rund um den Serienmörder Dennis "Des" Nilsen und die Welt, in der er sein Unwesen treibt. Neben den grauenvollen Morden steht auch die Arbeit der Ermittler im Fokus – ganz ohne modernste Techniken wie DNS Analysen oder Profiling schafften sie es, dem Killer auf die Schliche zu kommen.

Die drei-teilige Serie erzählt die Geschichte von Dennis Nilsen (David Tennant, "Doctor Who", "Good Omens", "Broadchurch"), der Anfang der 80er Jahre fast ein Dutzend Männer ermordet. Dass die Story auf wahren Begebenheiten beruht, macht das Ganze umso gruseliger! Die Zuschauer bekommen furchteinflößende Einblicke in die menschliche Psyche eines Serien-Killers.

Neben der Darstellung von Nilsen und dem schockierenden Abgrund seiner Persönlichkeit, steht eine mindestens genauso relevante und komplexe Beobachtung im Fokus der Serienmacher: die allgegenwärtige Homophobie der 1980er, die einen unglaublich großen Einfluss auf gesellschaftliche Strukturen und deren Auswirkungen auf die Bevölkerung hatte.

David Tennant als Dennis Nilsen

Endlich kehrt der schottische Schauspieler David Tennant zu seinem Steckenpferd des Krimi-Universums zurück! Auf beeindruckende Art schlüpft Tennant in die Rolle des Serienmörders. Im cineastischen Fokus steht neben den Morden besonders die Verhaftung des Killers und die damit ausgelöste öffentliche Aufmerksamkeit – die besonders homophobe Kommentare mit sich bringt.

Die filmische True Crime-Erzählung geht auf das Buch "Killing for Company: Case of Dennis Nilsen" zurück. Geschrieben wurde das eindrucksvolle Stück von Autor Brian Master.

Die erste Folge von "DES" ist im Watchroom einsehbar, die anderen zwei gibt es bei der Streaming-Media-Plattform Starzplay zu sehen.

Veröffentlich am 11.11.2020
Aktualisiert am 12.11.2020