Spannung pur: Martin Freeman in "A Confession"

Bei der True Crime-Serie "A Confession" dreht sich alles um den Mord an einer jungen Frau. Der Fokus liegt auf der Dokumentation des Verbrechens und auf der Familie des Opfers. Was richtet das Trauma bei Freunden oder sogar den Eltern an? Aber auch die psychische Verfassung des zuständigen Ermittlers wird genau unter die Lupe genommen.

Das mysteriöse Verschwinden der Sian O’Callaghan (Florence Howard) wirft Fragen auf – nach einem Barbesuch wird die junge Frau nie wieder gesehen. Was kann nur mit der 22-Jährigen passiert sein?

Martin Freeman ("Der Hobbit", "Sherlock"), der Detective Stephen Fulcher spielt, muss sich im Laufe der britischen True Crime-Serie entscheiden: will er unter allen Umständen den Mörder der jungen Frau finden und zur Verantwortung ziehen, oder ist ihm seine eigene mentale Verfassung wichtiger?

Die Moral von der Geschichte: Auch Mörder haben Rechte

Im Verlauf der Krimiserie wird ersichtlich, dass das soziale Umfeld der Getöteten, den ermittelnden Detective miteingeschlossen, nicht nur das Verschwinden und die drohende Gewissheit des Todes verkraften müssen: zu akzeptieren, dass auch ein Killer durch einen funktionierenden Rechtsstaat geschützt werden könnte, sorgt für Resignation, Wut und Verzweiflung.

Der Krimi geht zurück auf das Buch "Catching a Serial Killer", was im Übrigen von dem echten Stephen Fulcher geschrieben wurde. Fulcher beschreibt in seinem Werk seine persönlichen Erfahrungen als Ermittler und dokumentiert dadurch auch, wie er die Ermittlungen mental verarbeitet hat.

Das Seriencamp Watchroom zeigt zwei Folgen der True Crime-Serie. Auf Magenta TV sind alle übrigen Episoden bereits zu sehen.

Veröffentlich am 12.11.2020
Aktualisiert am 13.11.2020