Stefan Jürgens hat Krimis satt: Abschied von der „SOKO Wien“

Der Schauspieler wird im kommenden Jahr zum letzten Mal als Major Carl Ribarski in der ZDF-Vorabendserie zu sehen sein.

Wenn Stefan Jürgen im nächsten Jahr den Dienst bei der "SOKO Wien" quittiert, hat er ganze 14 Jahre TV-Polizeidienst in Österreich im Lebenslauf stehen. Das reicht ihm jetzt scheinbar: "Der Abschied fällt mir natürlich nicht leicht. Es waren wunderbare Jahre mit einem großartigen Team, für die ich sehr dankbar bin. Aber nachdem ich nun fast 16 Jahre erfolgreich Verbrecher von der Straße geholt habe, wird es Zeit, die Lederjacke an den Nagel zu hängen."

Bevor Jürgens 2007 bei der "SOKO Wien" sein Einstand hatte, war er von 1996 bis 2000 in sechs Berliner "Tatort"-Episoden als Kriminalhauptkommissar Robert Hellmann an der Seite von Kriminalhauptkommissar Till Ritter (Dominic Raacke) im Einsatz. Nach sieben Folgen verließ er den „Tatort“ auf eigenen Wunsch, wie auch jetzt die „SOKO Wien“.

Der 57-jährige Schauspieler, der in 1990er Jahren durch die „RTL Samstag Nacht“ Show bekannt wurde, will wieder in anderen Genres Fuß fassen, besonders in Komödien und weiter als Musiker arbeiten. Im vergangenen Jahr hat er sein fünftes Soloalbum "Was zählt" veröffentlicht.

 

Veröffentlich am 19.11.2020