DARUM wird der "Tatort: Parasomnia“ richtig gruselig

Der neue „Tatort: Parasomnia“ aus Dresden spielt nahezu komplett auf Schloss Pinnewitz in Sachsen. Die Kommissarinnen Gorniak (Karin Hanczewski) und Winkler (Cornelia Gröschel) bekommen es im Horror-„Tatort“ mit Untoten, Schlafstörungen und einem grausamen Serienmörder zu tun.

„’Parasomnia’ ist anders als andere Tatorte und ähnelt eher einem Thriller oder Horrorfilm. Gleichzeitig lebt er von einer wundervollen Emotionalität, die den Zuschauer sehr berühren kann. Die Geister werden sich wohl etwas scheiden bei diesem Tatort“, sagt Cornelia Gröschel gegenüber der ARD.

Auf jeden Fall wäre dieser Mystery-"Tatort" ohne die Hauptdrehlocation nur halb so gruselig. Im echten Leben heißt das Haus Schloss Pinnewitz und liegt im Ketzerbachtal gut 30 Minuten von Dresden entfernt. Mit seinen vielen dunklen Ecken und neugezogenen Wänden samt großem Park und alten Bäumen ist Pinnewitz das perfekte Geisterschloss.

Im Film ist das sanierungsbedürftige Anwesen das Zuhause der 16-jährigen Talia, die einen Mörder kurz nach seiner Tat überrascht. Doch bei der Befragung durch die Kommissarinnen kann sie sich an nichts mehr erinnern. Talia hat nach dem Unfalltod ihrer Mutter vor acht Jahren einen psychologischen Selbstschutz entwickelt: Sieht sie etwas, das sie emotional überfordert, verdrängt ihr Bewusstsein das Gesehene und verändert ihre Wahrnehmung.   

Parasomnie: Schlafstörung mit Nachtangst und Schlafwandeln

Talias Parasomnie, eine Schlafstörung mit Nachtangst und Schlafwandeln, wird mit dem erneuten traumatischen Ereignis verstärkt. Sie spürt, dass die Geister, auf die sie nachts trifft, etwas mit dem Mord zu tun haben, doch es fällt ihr schwer, sich mitzuteilen. Sie fasst aber bald Vertrauen zu Kommissarin Leonie Winkler (Gröschel).

"Tatort: Parasomnia"  am 15. November, 20:15 Uhr im Ersten und in der ARD-Mediathek.

 

Veröffentlich am 14.11.2020