„Tatort“-Star Christine Urspruch träumt von Frühstückspension

Schauspielerin Christine Urspruch war zu Gast in der MDR-Talkshow „Riverboat“ und überraschte Moderator Jörg Kachelmann mit konkreten Plänen für eine berufliche Neuorientierung.

Gestern war Christine Urspruch wieder im Münster-„Tatort“ zu sehen und machte sich als Silke Haller große Sorgen um ihren Chef Professor Boerne (Jan Josef Liefers), der im Koma um sein Leben rang. Im wahren Leben macht sich die 50-Jährige keine großen Sorgen, dass die erfolgreiche „Tatort“-Zeit demnächst vorbei sein könnte, ist aber trotzdem auf der Suche nach einem zweiten Standbein und das soll nicht zwingend ein neuer Job in der TV-Branche oder am Theater sein.

„Ich würde zum Beispiel gern eine kleine Frühstückspension aufmachen", verrät die kleinwüchsige Schauspielerin in der Talkrunde. "Irgendwo am Bodensee, wenn ich es mir leisten könnte. Wo ich das Frühstück selber mache und mit den Menschen plausche. Ich habe noch nie in der Hotellerie gearbeitet, aber das ist etwas, was mir Spaß machen würde."

Christine Urspruch als "Feierbirne", die die Sau raus lässt

Großen Spaß macht es Christine Urspruch auch, mit ihren „Tatort“-Kollegen nach Drehschluss zu feiern, wenn eine neue Folge abgedreht ist. Als Jörg Kachelmann sie mit einem Zitat ihres Kollegen Axel Prahl konfrontierte, der sie als „Feierbirne“ bezeichnete, verriet Urspruch: "Das brauche ich wahrscheinlich manchmal als Ventil. Es ist dann immer irgendwie spontan. In der Vergangenheit war es schon oft so, dass wir nach Drehschluss zusammensaßen und was schönes getrunken haben, wie ein Glas Wein. Gerade ist das ja nicht möglich. Wir haben dann geredet und gequatscht und irgendwann wurde es dann irrational, das liebe ich dann schon sehr, (…) dann umarme ich das Leben und die Liebe und die Welt“ – und tanzt auch mal auf dem Tisch.

Der Frage, was man denn so pro „Tatort-Folge“ verdient, wich die Mutter einer Tochter diesmal übrigens geschickt aus. Kürzlich hatte sie sich in einer anderen Talkshow noch darüber beklagt, im Vergleich mit ihren männlichen Kollegen eine deutlich niedrigere Gage zu bekommen. Aber so ganz schlecht dürfte die Bezahlung beim "Tatort" nicht sein. Das "zweite Standbein" benötigt sie jedenfalls nach eigener Aussage "nicht aus finanziellen Gründen".

 

Veröffentlich am 09.11.2020
Aktualisiert am 12.11.2020