„The Voice of Germany“: DARUM wird Mark Forsters Team zu Rudis Resterampe

Auch bei den vierten Blind Auditions von „The Voice of Germany“ hatte Coach Mark Forster keinen leichten Stand. Wenn die starken Talents freie Auswahl bei den Coaches haben, gehen sie in der Regel nicht in das Team Forster. Dementsprechend angefressen ist der 37-Jährige.

Es läuft einfach nicht für Mark Forster. Bei seinem vierten Auftritt als TVOG-Coach muss der Routinier eine Klatsche nach der anderen einstecken und sich dazu natürlich die hämischen Kommentare der Konkurrenz anhören. Was Forster besonders nervt: Der von ihm selbst erfundene „Catterkloß“ (Team Catterfeld/Kloß) schnappt ihm reihenweise seine Favoriten weg – und heuchelt Mitleid.

Nachdem Forster auch beim Rennen um AllStar Dimi Rompos (30), die mittlerweile schon zum dritten Mal bei "The Voice" ihr Glück versucht, das Nachsehen hat und sich ausjammert, bekommt er von Erzfeindin Yvonne Catterfeld noch einen fiesen Spruch reingedrückt: „Sollen wir dir Schokolade bestellen? Kinderschokolade?"

Mit welcher Art von Musik die Talents Mark Forster beeindrucken können, verriet der Coach vor dem Start der aktuellen Staffel imInterview mit TV Digital: „Es muss für mich schon sehr eindeutig sein: Also entweder eindeutig gefühlvoll, eindeutig künstlerisch oder eindeutig doll – also laut und mit Partystimmung. Ich glaube, wenn man sich hier bei „The Voice“ auf die Bühne stellt, sollte man nicht versuchen, eine Eierlegende Wollmilchsau zu sein.“

Doch wählerisch kann Forster nach fünf Blind Auditions nicht mehr sein. Seine neue Strategie ist offensichtlich: Wenn keiner den Buzzer drückt, dann drückt er – und zwar möglichst spät. So auch bei Kandidat Erwin Holm (25) , der mit  Ed Sheerans „Castle On The Hill" nur Mark Forster zum Buzzern animieren konnte. „Ich hab strategisch gedrückt. Weil die Pappnasen neben mir drücken immer nur, wenn ich auch drücke“, erklärte er nach seinem großen Coup – und erntete Spott: „Wir haben uns alle zurückgehalten. Der hätte heute sonst kein einziges Talent bekommen", lästerte Rea Garvey.

Damit hat er wohl nicht ganz Unrecht. Wenn die Konkurrenz groß ist, zieht Forster den Kürzeren, was der Qualität in seinem Team nicht unbedingt förderlich ist.

Forsters „Resterampe“ besteht aktuell aus diesen Kandidaten:

  • Alessandro Rinella (47) – 2 Buzzer
  • Cathalin Kühnhardt (30) 1 Buzzer
  • Erwin Holm (25) – 1 Buzzer
  • Finton Mumbure (34) – 1 Buzzer
  • Florian Ritzi (36) – 3 Buzzer
  • Kim Unger (25) – 3 Buzzer
  • Ninorta Coban (27) – 2 Buzzer
  • ONAIR (36-42) – 2 Buzzer

Das „heißeste Eisen im Feuer“ dürfte für Mark Forster wohl Kim Unger sein. Obwohl die Kandidatin Nico Santos aus früheren Zeiten kannte, entschied sie sich für das Team Forster.  Aber vielleicht landet Mark ja noch einen echten Volltreffer. Drei Blind Auditions stehen ja noch aus, die nächsten am 25. Oktober.

Stefanie Kloß konnte übrigens nur dank Corona als Coach dabei sein, wie ihr hier lesen könnt. 

Veröffentlich am 23.10.2020
Aktualisiert am 12.11.2020