Die schönsten Weihnachtsfilme des letzten Jahrzehnts

Weihnachtsfilme sind so beliebt, weil jeder sich mit dem Weihnachtsstress rund um Geschenke und Familie identifizieren kann. Neben Klassikern wie "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" oder "Der kleine Lord" gibt es immer mehr moderne Weihnachtsgeschichten. In den letzten zehn Jahren wurden Klassiker neu verfilmt, aber ebenso neue Geschichten erzählt. 

"Der Grinch" 


"Der Grinch" von 2018 ist eine computeranimierte Adaption des Klassikers aus dem Jahre 1957. In der neuen Version hat sich die ursprüngliche Geschichte nicht verändert: Der Grinch hasst Weihnachten und will den Menschen in seinem Dorf das Fest vermiesen. Mit seinem Hund Max wohnt der Grinch alleine auf einem Berg und hegt Groll gegen die Festtagsstimmung. Mit Humor und liebevoller Animation wird dem Klassiker neues Leben eingehaucht. Ein Weihnachtsfilm für die ganze Familie. 

"Why Him?"


Weniger weihnachtlich geht es in der Komödie "Why Him" zu. Zur Weihnachtszeit stellt die Studentin Stephanie (Zoey Deutch) ihrer Familie ihren Freund Laird (James Franco) vor. Besonders Stephanies Vater (Bryan Cranston) hegt eine tiefe Abneigung gegenüber dem superreichen, frechen und chaotischen neuen Freund seiner Tochter. Im Vordergrund des Films stehen die Auseinandersetzungen zwischen Tochter und Vater und die enorm übertriebenen Bemühungen von Laird, von dem Vater gemocht zu werden. So lässt er sich beispielsweise das Familienportrait samt „Frohe Feiertage“-Schriftzug auf den gesamten Rücken tätowieren. Eine gelungene Weihnachtskomödie mit etwas übertriebenem Humor. 

"Rare Exports – eine Weihnachtsgeschichte" 


Der etwas andere Weihnachtsfilm: perfekt für alle, die nicht richtig in Weihnachtstimmung kommen oder kommen möchten. Der Film gilt als Horror-Komödie, die die Geschichte des Weihnachtsmannes aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. In Finnland wird der wilde Weihnachtsmann für ein wissenschaftliches Experiment gesucht. Eine Legende im Dorf besagt, dass der Weihnachtsmann kommt, um alle Kinder auf dem Dorf zu klauen. Also beginnt die wilde Jagd auf den bösen Weihnachtsmann. Gespickt mit schaurig schönen Filmmomenten und einer sehr nahbaren Familiengeschichte, trifft der Film die Zuschauer auf ungewöhnliche Weise. 

"Klaus"


Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte, die dem Ursprung des Weihnachtsmanns einen neuen Blickwinkel verschafft. Der reiche und verwöhnte Jesper muss, damit er wieder sein reiches Leben leben kann, seinem Vater beweisen, dass er auch arbeiten kann. Als Postbote in einem kleinen Dorf versucht er, so viele Briefe wie möglich zu verschicken, damit sein Vater ihn wieder nach Hause lässt. Jesper muss schnell feststellen, dass in dem Dorf keiner die anderen mag und folglich auch keine Briefe verschickt werden. Seine Begegnung mit dem Einsiedler Klaus, der Spielzeuge hergestellt hat, hat zur Folge, dass alle Kinder aus dem Dorf Briefe mit Spielzeugwünschen über Jesper an Klaus schicken. So nimmt die Weihnachtsgeschichte ihren Lauf. Der Film transportiert die klassischen Weihnachtswerte wie Freundschaft und Nächstenliebe in einem schön animierten Familienfilm. 

"Last Christmas"


"Last Christmas" ist eine romantische Komödie aus dem Jahr 2019. Die Zuschauer begleiten Kate (Emilia Clarke) in der Rolle einer tollpatschigen und desillusionierten Mitarbeiterin eines Weihnachtsladens. Ihre Mutter (Emma Thompson, die auch das Drehbuch mitgeschrieben hat) hasst Kate und bevorzugt ihre andere erfolgreiche Tochter, die als Anwältin tätig ist. 


Kate verliert ihre Wohnung, und auch im Job im Weihnachtsladen läuft es nicht. Eines Abends trifft sie den mysteriösen Tom (Henry Golding) und eine komplizierte Romanze kommt ins Rollen. Kate hatte ein Jahr zuvor noch mit einer schweren Herzkrankheit zu kämpfen und ist sich nicht sicher, wie sie ihr Leben gestalten will. Zufällige Begegnungen mit Tom machen ihr das Leben aber zunehmend leichter. Doch Tom gibt nicht so viel von sich preis. Dieser Film ist eine sanfte, humorvolle und liebevoll erzähle Weihnachtsgeschichte. 
 

Veröffentlich am 28.12.2019