Cyber Monday

Es ist winterlich kalt und die Supermarktregale sind schon seit Wochen bis zum Rand mit Lebkuchen, Spekulatius und Zimtsternen befüllt. Im Radio werden wie jedes Jahr die gleichen Ohrwürmer ausgepackt und wer es noch nicht erraten konnte: Weihnachten steht vor der Tür. Klar, es ist erst November, aber die Zeit rinnt bekanntlich am Ende des Jahres nur so dahin und im Dezember wird nur wieder alles stressig. Also höchste Eisenbahn, Weihnachtsgeschenke für die Liebsten zu kaufen. Schon alles im November erledigt zu haben klingt auch einfach zu verlockend. Am besten sollten es natürlich Schnäppchen sein. Leider ist Weihnachtsshopping in der Stadt – dank überfüllter Geschäfte – extrem stressig. Doch zum Glück gibt es den Cyber Monday! Bequem Notebooks, Handys, Kopfhörer und Co. online shoppen und dabei auch noch sparen. Klingt super, oder?

Die Cyber Monday Woche auf Amazon


In Deutschland ist der Cyber Monday hauptsächlich durch den Online-Giganten Amazon bekannt. Dort startet vom 19. bis 26. November sogar eine ganze Cyber Monday-Woche, bei der Schnäppchenjäger ordentlich absahnen können. Täglich ab 6 Uhr gibt es neue Angebote – und zwar im 5-Minuten-Takt. Aber Schnelligkeit ist angesagt, denn die Angebote sind begrenzt und was weg ist, ist weg. 

Der ultimative Tipp für alle, die beim Cyber Monday richtig abräumen wollen: Mit der Amazon-App bietet Amazon die Möglichkeit, bis zu 3 Stunden vorher über die Angebote informiert zu werden. So verpasst man garantiert kein limitiertes Schnäppchen mehr. Aber auch das regelmäßige Vorbeischauen auf Amazon lohnt sich immens – im besten Fall hast du so schon alle Weihnachtseinkäufe im November erledigt. Und das zu Preisen, die deinen Geldbeutel schonen.

Black Friday, Cyber Monday... Was ist eigentlich der Unterschied?


Der Cyber Monday ist genauso wie der Black Friday eine amerikanische Erfindung und sozusagen der Black Friday für Online-Shops. Er markiert den Startschuss für den Weihnachtsverkauf und findet traditionell immer an dem Montag nach Thanksgiving – dem amerikanischen Erntedankfest – statt. Der Tag steckt ja auch schon im Namen: Cyber Montag. Dieses Jahr ist das der 26. November 2018

Genau wie am Black Friday gibt es Sonderpreise und Rabatte, dass den Schnäppchenjägern nur so das Wasser im Munde zusammenläuft. Von der neuesten Technik über Haushaltsgeräte bis hin zu Kleidung und Beautyprodukten ist für jeden etwas dabei. Nur eben ohne Gedränge vor und in den Geschäften. Am Cyber Monday kann man sich bequem mit der Maus und einer Tasse Kaffee bewaffnet vor den Computer setzen, losshoppen und dabei auch noch kräftig sparen.

So läuft der Cyber Monday ab


Genau wie der Black Friday wird der Cyber Monday in Deutschland immer beliebter. Der Pro-Kopf-Umsatz von 120 Euro  ist schon fast so hoch wie am Black Friday, der mit 170 Euro Pro-Kopf-Umsatz momentan noch führt. In den USA lag der der Online-Umsatz am Cyber Monday 2017 bei 3,36 Milliarden US-Dollar sogar um eine Milliarde höher als der des Black Fridays. Eine stolze Summe, die sich seit dem Vorjahr nochmals um mehr als eine halbe Milliarde gesteigert hat. Unfassbar: Vor zehn Jahren (2008) lag der Umsatz gerade mal bei 834 Millionen.

Vor allem viele technische Neuerungen werden dieses Jahr positive Auswirkungen auf das Geschäft haben. Kein Wunder also, dass für dieses Jahr natürlich ein weiterer Rekord-Umsatz erwartet wird. Durch moderne Shopping Assistenten wie zum Beispiel Amazon Alexa gar kein Problem. Shoppen wird eben noch einfacher, wenn du deine Geschenkeliste einfach deinem persönlichen Assistenten bequem von der Couch aus vorlesen kannst.
 

Der Cyber Monday und seine Geschichte


Woher kommt eigentlich der Name dieses berühmten und für die Online-Händler wichtigsten Tages des Jahres? Cyber Monday findet an einem Montag statt, klar, sagt der Name ja schon, aber warum? Ellen Davis, die Vizepräsidentin der amerikanischen National Retail Federation (auf Deutsch etwa: “Nationale Einzelhandels-Vereinigung”), erfand 2005 den Begriff Cyber Monday, als sie mehrere Jahre hintereinander starke Verkaufszahlen direkt nach Thanksgiving feststellte. Sie glaubte, dass die Leute von ihren Arbeitscomputern aus einkauften, weil damals dort das Internet einfach schneller war und die Kinder nicht neugierig zuschauen konnten. 

Was viele nicht wissen: Beinahe hätte der Cyber Monday einen anderen Namen erhalten. Als Nachfolger des Black Friday wurde der Name Black Monday vorgeschlagen, oder alternativ Blue Monday (Blauer Montag, als Bezug auf die blaue Farbe von Internet-Links). Aber Black Monday ist schon der Name eines weltweiten Börsencrashes und Blue Monday klingt zu negativ, denn “blue” steht im Englischen oft als Ausdruck von Traurigkeit). Also lieber Cyber Monday, benannt nach dem Cyber Space, wie das Internet früher oft genannt wurde. Passt ja auch viel besser. Eine Pressemitteilung besiegelte den Namen und zehn Jahre später ist er in den USA größer und erfolgreicher als sein älterer Bruder, der Black Friday. Schnäppchen sei Dank.
 

Veröffentlich am 15.11.2018
Aktualisiert am 12.12.2018