In der neuen Folge von ALL YOU CAN STREAM spricht Schauspielerin Alexandra Maria Lara über ihre neue Netflix-Komödie „Eat Pray Bark“, die Arbeit mit Hunden am Set – und Momente, in denen sie selbst eine Auszeit braucht.
Fünf Hundebesitzerinnen, eine Mission: das eigene Tier besser verstehen. In der Komödie „Eat Pray Bark“ nehmen die Halterinnen an einem Intensivkurs in den Tiroler Alpen teil – Verzweiflung und tierisch viel Spaß inklusive. Schauspielerin Alexandra Maria Lara schlüpft in die Rolle von Politikerin Ursula, die sich ihren Hund nur angeschafft hat, um das eigene Image bei den Wählern aufzupolieren.
„Meine Hündin Dottie im Film ist ein sehr charakterstarkes Wesen und wir hatten auch gleich eine sehr besondere Verbindung zueinander“, erzählt Lara im Podcast-Interview. „Da hat mir auf jeden Fall geholfen, dass ich selbst ein Hundemensch bin und meine Erfahrung hatte.“ Am Set stand den Darstellern ein großes Team an Trainern zur Seite. „Das war wirklich fantastisch organisiert“, sagt Lara. „Aber man muss natürlich auch offen und spontan sein bei so einem Dreh, weil es eben nicht ein Hund ist, sondern mehrere.“
Die Reise in die Tiroler Alpen wird für die Figuren zu einer Art Selbstfindungstrip. Denn: Nicht die Hunde, sondern die Besitzerinnen sind das eigentliche Problem. Dieses Bedürfnis aus dem stressigen Alltag auszubrechen und wieder zu sich selbst finden zu wollen, kennt auch Lara. „Wir sind daran gewöhnt, in unserer Gesellschaft immer weiterzumachen, weiterzugehen, weiterzuarbeiten“, sagt die Schauspielerin. „Ich glaube, dass es ganz wichtig ist, dass man da versucht, in sich reinzuhören und Grenzen zu erspüren, bevor sie überschritten werden.“
Helfen tut ihr dabei auch der eigene Ehemann. Seit 2009 begleitet sie der britische Kollege Sam Riley durch den Alltag. „Es war nie mein Wunsch, mit einem Schauspieler zusammen zu sein, bevor ich mich Hals über Kopf in meinen Mann verliebt habe“, sagt Lara „Bis dahin habe ich immer gedacht, dass es der Albtraum wäre, mit jemandem durchs Leben zu gehen, der denselben Beruf macht. Aber es hat sich schnell herauskristallisiert, dass es wunderbar ist, wenn man sich mit jemandem austauschen kann, der weiß, wovon man spricht.“