Bastian Pastewka ist zu Gast in der aktuellen Folge unseres Podcasts ALL YOU CAN STREAM. Der Schauspieler spricht über seinen neuen Film „Fabian und Die Mörderische Hochzeit“, seine Krimi-Begeisterung – und Weihnachtsfeiern mit alten „Pastewka“-Kollegen.
Schauspieler Bastian Pastewka ist seit vielen Jahren bekennender Krimi-Fan. Diese Leidenschaft darf er in dem neuen Murder-Mystery-Film „Fabian und Die Mörderische Hochzeit“ (Prime Video) nun voll ausleben. In der Rolle des Hochstaplers Fabian schleicht er sich auf der Flucht vor Verfolgern als Fotograf in eine skurrile Hochzeitsgesellschaft ein. Als vor Ort ein Mord geschieht, gibt er sich als Ermittler aus – und versucht, den Täter zu finden. Dabei hat er es eigentlich nur auf das wertvolle Hochzeitsgeschenk abgesehen, das seit der Tat verschwunden ist. „Die Figur bleibt im besten Sinne uneindeutig“, sagt Bastian Pastewka im Interview mit ALL YOU CAN STREAM. „Es ist keine Ermittlerfigur, die noch ein großes Privatleben mit sich führt, sondern es ist einfach irgend so ein Vogel von nebenan, ein Trickbetrüger.“
Das Prinzip des Hochstapelns ist Pastewka auch aus dem wahren Leben durchaus vertraut. „Man ist schnell versucht zu sagen, Schauspieler sind immer Hochstapler. Also ich bin es in jedem Fall. Wann immer ich etwas spiele, nehme ich eine andere Identität an, und auch in Interviews versuche ich natürlich immer, meine eigene Biografie etwas toller darzustellen, als sie im wirklichen Leben ist. Das Showbusiness, das ist dann schon in mir.“
Großen Erfolg erlangte der heute 53-Jährige auch durch seine Comedy-Show „Pastewka“ (2005 – 2020), in der er über 10 Staffeln hinweg sein Alter-Ego spielte. Im Jahr 2020 war nach 99 Folgen Schluss, ein Comeback schließt Bastian Pastewka aus. An die Dreharbeiten mit seinen Kollegen erinnert er sich gerne zurück. „Wir haben eine super Zeit miteinander gehabt und haben es auch immer noch. Wir stehen uns genauso nah wie noch zu der Zeit, als wir jeden Sommer eine weitere Staffel gedreht haben.“ Mehr noch: „Dass alle Darstellerinnen und Darsteller mich nach wie vor zu ihren Weihnachtsfeiern einladen, ist das größte Geschenk, was einem passieren kann. Nicht als Schauspieler, sondern eben als Mensch.“