„Achtsam Morden“-Star Tom Schilling über die Serie: „Eine totale Erlösung, da zuzugucken!“

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05.06.2026 um 09:00 Uhr
    Tom Schilling auf dem ALL YOU CAN STREAM-Cover | © Anika Molnar/Netflix
    Die zweite Staffel der erfolgreichen Netflix-Serie „Achtsam Morden“ ist kürzlich rausgekommen. | ©Anika Molnar/Netflix

    In der neuen Folge von ALL YOU CAN STREAM spricht Schauspieler Tom Schilling über die zweite Staffel seiner Erfolgsserie „Achtsam Morden“, die Faszination an bösen Figuren – und die eigene Jugend vor der Kamera.

    Ein gestresster Strafverteidiger, der seine Familie vernachlässigt. Ein Achtsamkeitsseminar, in dem er lernen soll, seine Zeit besser einzuteilen. Und zwei Mafiabosse, die er ungeplant tötet, als sie seine Work-Life-Balance ins Wanken bringen. Die erste Staffel der Bestsellerverfilmung „Achtsam Morden“ erwies sich für Netflix 2024 als Hit – nun schlüpft Tom Schilling erneut in die Rolle des skrupellosen Anwalts Björn, der für seine innere Ruhe über Leichen geht. Was macht das Format seiner Meinung nach so erfolgreich? „Die Hauptfaszination an der Show ist, wie jemand mit Problemen, die wir alle kennen, umgeht“, sagt Schilling bei ALL YOU CAN STREAM. „Was wäre der ‚easy way out‘, der für uns natürlich nicht in Frage kommt, weil wir nicht ins Gefängnis wollen.“ Anders als die meisten Menschen plagt Björn auch bei seinen Morden kein schlechtes Gewissen. „Er schafft es, die Leute nach Strich und Faden anzulügen und zu manipulieren. Das sind natürlich keine schönen Eigenschaften, aber für uns ist es eine totale Erlösung, da zuzugucken.“

    In den neuen Folgen muss Björn sich auf Wunsch seines Achtsamkeitstrainers mit seinem Inneren Kind auseinandersetzen. Diese frühere Ausgabe seiner selbst (gespielt von Franz Schmidt), gibt Björn immer wieder Tipps, wie er bestimmte Situationen zu meistern hat. Tom Schilling wiederum schätzt die Arbeit mit jungen Schauspielkollegen am Set: „Es ist immer schön, so eine nicht professionelle Energie im Raum zu haben.“ Der 44-Jährige stand selbst schon früh vor der Kamera – im DDR-Film „Stunde der Wahrheit“ (1988). „Ich kann mich nicht daran erinnern“, sagt er. „Ich habe mir neulich den Film angeguckt und das, was ich da gemacht habe, fand ich echt überraschend gut. Ich habe meine Eltern gefragt, wie das eigentlich da war.“

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