Full-HD war gestern: Ultra HD bzw. 4K ist die Auflösung, die heute für moderne Fernseher von technikkundigen Käufern bevorzugt wird. Die Vorteile liegen auf der Hand: Da sich die Anzahl der Pixel auf dem Display vervierfacht, steigt die Bildschärfe beträchtlich an. Die vielen unterschiedlichen Geräte auf dem Markt machen jedoch die Auswahl schwer. Daher haben wir uns fünf aktuelle Modelle angesehen und zeigen kurz die wichtigsten Vor- und Nachteile der einzelnen Geräte in unserem Fernseher-Vergleich. Los geht's!

LG 49SK8000PLB

 

Mit 49 Zoll Bildschirmdiagonale und 4K-Auflösung sowie Unterstützung für HDR10 bietet dieser Fernseher von LG alles, was sich Freunde von hoher Bildqualität erhoffen. Wer ein eigenes Heimkino-System besitzt, freut sich außerdem über die Unterstützung von Dolby Atmos. Auch einige Streaming-Dienste sind mit an Bord – wie etwa Netflix, Amazon Prime, Maxdome, YouTube und DAZN. Als Betriebssystem kommt das sehr schnelle webOS von LG selbst zum Einsatz.

Kleiner Nachteil: Der LG 49SK8000PLB bietet eine sehr hohe Helligkeit, die dafür sorgt, dass der Schwarzwert in dunklen Umgebungen, also beim Filmeschauen bei Nacht beispielsweise, nicht ganz so überragend ist. Aus Schwarz wird dann schnell ein dunkles Grau. Außerdem besitzt dieser Fernseher im Vergleich keinen 3,5-Millimeter-Anschluss, sodass die Verbindung mit typischen Kopfhörern nicht möglich ist.

Samsung GQ49Q6FN

 

Fast rahmenlos präsentiert sich dieser 49 Zoll große Fernseher von Samsung. Das Display basiert auf der hauseigenen QLED-Technik, die wesentlich mehr Kontrast möglich macht – ähnlich wie OLED – und damit Farben besonders satt und sündhaft schön darstellt. HDR10 ist ebenfalls mit an Bord und mit der beilegten Universalfernbedienung lassen sich auch Receiver & Co. mit nur einem Gerät steuern – und Streaming versteht das Gerät natürlich auch.

Aber: Der GQ49Q6FN unterstützt "nur" 60 Hertz als Bildwiederholfrequenz, was vor allem bei einigen schnellen Actionszenen oder in Spielen durch Schlierenbildung auffallen könnte. Außerdem müssen Käufer auch hier auf einen Ausgang für Kopfhörer verzichten. Davon abgesehen ist dieser Fernseher im Vergleich aber vor allem für Spieler gut geeignet, die es auf schnelle Eingaben abgesehen haben; dafür sorgt die niedrige Latenz von nur 15 Millisekunden.

Samsung NU8009

 

Eine sehr hohe Helligkeit, integriertes WLAN, 4K-Auflösung mit einem üblichen LED-Panel und ein sehr minimalistisches Design, sodass das Gerät fast im Raum steht, sind die Highlights des NU8009 von Samsung. Wer gerne streamt, freut sich über die vorab installierten Apps von Netflix, YouTube, DAZN, Amazon Prime und vielen mehr. Der Fernsehempfang ist über die integrierten Tuner wahlweise via DVB-T2, DVB-S2 oder DVB-C möglich – und Spieler profitieren von einem sehr niedrigen Input-Lag, den Samsung auch schon bei anderen Geräten bewiesen hat.

Aber: Wer viele externe Geräte nutzt, sollte sich vielleicht nach einem Adapter umsehen, denn Samsung spendiert dem NU8009 "nur" zwei USB-Eingänge für externe Festplatten, USB-Sticks & Co. Außerdem versteht das Gerät kein DivX als Video-Codec und DTS-Unterstützung für ein herausragendes Tonerlebnis fehlt. Das sind allerdings kleine Makel, die durch entsprechende Receiver wieder ausgeglichen werden können. Insgesamt liefert das Unternehmen einen hervorragenden Fernseher ab, der sich nicht hinter der Konkurrenz verstecken muss.

Panasonic TX-49FXW654

 

Interessant bei diesem Gerät von Panasonic ist vor allem der Standfuß: Dieser lässt sich wahlweise zentriert oder im Außenbereich des Fernsehers anbringen, sodass das Aufstellen sowohl auf kleineren als auch großen TV-Möbeln problemlos möglich ist – sehr innovativ. Davon abgesehen punktet das Gerät mit einer wunderbaren Bildqualität, garniert mit den üblichen Streaming-Services wie Netflix, DAZN, YouTube & Co. Für einen Flachbildfernseher bietet das Gerät außerdem eine sehr ordentliche Soundqualität, sodass der Kauf von zusätzlicher Audio-Hardware nicht zwingend notwendig ist.

Panasonic verbaut am TX-49FXW654 nur zwei USB-Anschlüsse, bei Bedarf ist also der Kauf eines Adapters notwendig. Außerdem gibt es auch nur drei HDMI-Anschlüsse, beispielsweise für Receiver, Konsole und Blu-ray-Player. Wer mehr anschließen möchte, muss auch hier in einen Splitter oder ähnliche Hardware investieren. Nicht ganz optimal platziert ist auch der LAN-Eingang, hier kann es womöglich zu Kollisionen mit der Wand hinter dem Fernseher kommen – ein 90°-Adapter schafft aber Abhilfe.

Sony KD-49XF7596

 

Der letzte Fernseher im Vergleich kommt von Sony und bietet 4K inklusive Sprachsteuerung und ein sehr schlankes Gehäuse in klassischer Silberoptik. Für einen Fernseher mit 49 Zoll Diagonale bietet dieses Gerät mit 12,6 Kilogramm außerdem angenehm wenig Gewicht – praktisch bei der Montage via Wandhalterung. Da als Betriebssystem Android zum Einsatz kommt, können Käufer außerdem zahlreiche Apps aus dem Store bequem auf dem Fernseher installieren – um so beispielsweise Zugriff auf die eigenen Urlaubsfotos zu bekommen und diese auf einem brillanten Display zu genießen.

Schade: Zwar beherrscht der KD-49XF7596 Bluetooth, aber die Technik kann nicht zum Koppeln mit Kopfhörern genutzt werden. Glücklicherweise fällt die Soundqualität jedoch so gut aus, dass dieser Makel nicht unbedingt ins Gewicht fällt. Vorbildlich fällt die Verteilung der Anschlüsse aus, denn Sony liefert hier gleich vier HDMI-Eingänge und drei USB-Ports mit, sodass auch anspruchsvolle Nutzer zufriedengestellt sein sollten – und dank 400 Hertz Bildwiederholfrequenz bleibt das Geschehen immer angenehm flimmerfrei. 

Kaufratgeber für Fernseher

Vom alten Röhrenbildschirm bis zum ultramodernen Flat-Screen hat sich einiges getan. Mit den neuen Technologien und Angeboten fällt aber auch die Kaufentscheidung immer schwerer, denn zwischen HbbTV-fähig und UHD können selbst versierte Technikfreunde ins Grübeln geraten. Dieser Artikel bringt Licht ins Dunkel, denn mit dem Kaufratgeber für Fernseher findet auch der anspruchsvollste Filmfan sein neues Lieblingsgerät

Bildschirmdiagonale – wie groß sollte der Fernseher sein?


Auch wenn die Vorstellung vom gigantischen Heimkino verlockend ist: Nicht nur die Größe des Fernsehers sollte zu dem Zimmer passen, in dem das Gerät steht, auch der Sitzabstand spielt bei der Wahl des passenden Bildschirms eine große Rolle. 

Der optimale Sitzabstand


„Nicht zu nah an den Fernseher, sonst bekommst Du eckige Augen!“– Diese Warnung gilt heute nicht mehr so streng. Das Fernsehbild ist mittlerweile auch aus der Nähe noch scharf zu erkennen und der notwendige Sitzabstand zum TV verringert sich zunehmend. Als Faustregel gilt: 

Bildschirmdiagonale in cm x 1,5 = Sitzabstand in cm.
 

Sitzabstand: Empfehlungen für die gängigen TV-Größen

 

TV-Größe Bilddiagonale Empfohlener Sitzabstand bei HD Empfohlener Sitzabstand bei UHD
Fernseher 32 Zoll 80 cm 2 m 1,20 m 
Fernseher 40 Zoll 100 cm 2,50 m  1,50 m 
Fernseher 50 Zoll 126 cm  3,20 m  1,90 m
Fernseher 55 Zoll 139 cm 3,50 m  2,10 m
Fernseher 65 Zoll 164 cm  4,10 m  2,50 m 

4K, HD & Co. – Bildqualität und Auflösung

Gestochen scharfes Bild und satte Farben: Eines der wichtigsten Kaufkriterien ist die Auflösung. Zwischen den vielen Angeboten fällt die Wahl nicht leicht, deshalb sind hier sind die gängigsten Formate im Überblick!  

Standard Definition (SD)

  • Auflösung in Pixel: 720 x 576
  • Seitenverhältnis: 16:9 (früher 4:3)

High Definition (HD)

  • Auflösung in Pixel: 1280 x 720
  • Seitenverhältnis: 16:9

Full HD (2K)

  • Auflösung in Pixel: 1920 x 1080
  • Seitenverhältnis: 16:9

Ultra HD (UHD)

  • Auflösung in Pixel: 3840 x 2160
  • Seitenverhältnis: 16:9

4K und UHD – wo liegt der Unterschied?

Beide Begriffe werden sogar von Fachhändlern oft synonym verwendet – sind sie aber nicht. Genau genommen handelt es sich bei 4K um eine Variante von UHD. Sie umfasst alle Auflösungen von etwa 4000 x 2000 Bildpunkten und wird deshalb auch 4K2K genannt. 4K kommt zum Beispiel meist bei Kinofilmen mit einer Auflösung von 4096 x 2160 zum Einsatz. 

Also: Ultra HD ist der gängige Standard für Fernseher, echte 4K-Auflösung bieten bisher nur digitale Kinos. Anbieter werben trotzdem gerne mit 4K, auch wenn es sich eigentlich um UHD handelt.
 

  • Was bedeutet Auflösung?
    Der Begriff Auflösung bezeichnet technisch gesehen die Anzahl der Bildpunkte, aus denen das Bild besteht. Viele Bildpunkte – also eine hohe Auflösung – erzeugen ein besonders detail- und kontrastreiches Bild. Die Formel dafür lautet:

    Horizontale Bildpunkte x Vertikale Bildpunkte
     

Und welche Auflösung ist nun die beste?


Das kommt auf die Ansprüche an. Mehr Pixel bedeuten mehr Kosten und nicht immer ist eine hohe Pixelzahl auch wirklich notwendig. Deshalb: Je größer der Fernseher und je geringer der Sitzabstand, desto höher sollte die Auflösung in Pixeln sein. 


Der Unterschied zwischen HD und UHD lässt sich zum Beispiel vor einem Fernseher mit 40 Zoll nur bei einem Abstand von zwei Metern oder weniger wirklich erkennen. Dagegen erkennst du bei einem 100 Zoll Fernseher bereits ab einer Entfernung von vier Metern, ob du ein HD- oder ein UHD-Bild siehst. 


Für den Kauf gilt: Ab 48 Zoll sollte das Gerät mindestens Full HD bieten, ein 60-Zoll-Fernseher mindestens UHD. Die Auflösung ist dann optimal, wenn sich beim alltäglichen Sitzabstand keine einzelnen Pixel mehr erkennen lassen.

Der neueste Trend: HDR


Mit High Dynamic Range, kurz HDR, stehen tiefes Schwarz und gleißende Helligkeit auf dem Programm. Die neue Technologie verspricht eine möglichst authentische Darstellung der Realität. Dafür reicht es nicht aus, einen HDR-fähigen Fernseher zu kaufen. Für das visuelle Erlebnis muss der ganze Übertragungsweg HDR unterstützen. Das heißt, der Bildschirm, der Player, das Kabel und der Datenträger müssen HDR-fähig sein. 


Lohnt sich ein HDR-fähiger Fernseher?


Momentan ist das Angebot an HDR-Quellmaterial noch sehr gering und kann nur eingeschränkt genutzt werden. In der Zukunft wird die Zahl der Inhalte mit Sicherheit steigen, für Film-Enthusiasten kann sich die Anschaffung deshalb auf jeden Fall lohnen.
 

  • Was ist aus 3D-fähigen Fernsehern geworden?

    Sie galten als DER Fernsehtrend der Zukunft: 3D-fähige Fernseher. Was im Kino 
    gut funktioniert, kam in den heimischen Wohnzimmern allerdings nicht so gut an. Obwohl 
    fast alle großen Hersteller mit ihren Geräten dreidimensionales Fernsehen möglich 
    machten, konnte sich die Technologie für den Hausgebrauch nicht durchsetzen. 
     

Keine Chance für Flimmern: Bildwiederholfrequenz 


Bei alten Fernsehern lässt es sich gut beobachten: Schnelle Bewegungen ruckeln oder wirken verwaschen. Verursacht wird das durch viele Einzelbilder, die unser Auge abgehackt und störend wahrnimmt. Die Bildwiederholfrequenz (Hz) gibt an, wie viele solcher Einzelbilder ein Fernseher pro Sekunde zeigt. Liegt die Zahl hoch, erscheinen Bewegungen und Abläufe gleichmäßiger. Ein 100-Hz-Fernseher zeigt beispielsweise jedes Bild zweimal schnell hintereinander. Dadurch werden Ruckler verhindert und das Auge nimmt keine Störungen wahr. 
 

Ausstattung und Funktionen – was gibt es zu beachten?

 

Grundsätzlich gilt: Je mehr Anschlüsse, desto besser. Mit möglichst vielen modernen Funktionen ist der Fernseher für die Zukunft gut aufgestellt. Welche Funktionen wirklich wichtig sind, zeigt die folgende Übersicht.

  • HDMI-Anschluss

Ohne einen HDMI-Anschluss geht bei einem Fernseher nichts. Die High-Definition-Multimedia-Interface-Schnittstelle ermöglicht die volldigitale Übertragung von Bild und Ton. Je mehr HDMI-Anschlüsse vorhanden sind, desto mehr externe Geräte (Konsolen, Heimkino, etc.) können gleichzeitig angeschlossen werden – ohne nerviges Umstöpseln. 
 

  • Tipp: Neben Buchsen auf der Rückseite sollte der neue Fernseher auch HDMI-Anschlüsse an der Seite haben. Die sind einfacher zu erreichen und praktisch für Geräte, die nicht im Dauerbetrieb angeschlossen sind.

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  • Anschlüsse

Mit einem USB-Anschluss können externe Geräte, wie Festplatten, USB-Sticks oder auch Festplattenrekorder an den Fernseher angeschlossen werden. Wer zum Beispiel eigene Aufnahmen auf dem TV ansehen möchte, sollte beim Kauf auf einen USB-Anschluss achten.

  • Internetanschluss 

Die meisten Geräte sind mit einem integrierten WLAN-Modul ausgestattet. Ein Netzwerkanschluss sorgt alternativ für eine stabile Verbindung. Wer Video-on-demand-Dienste oder Smart-TV nutzen möchte, braucht zwingend eine Internetverbindung für seinen Fernseher.
 

  • Was ist Smart-TV?
    Smart-TV vereint Funktionen von Fernseher und Computer. Damit können viele zusätzliche Funktionen, wie beispielsweise Apps, genutzt werden. Die meisten Hersteller produzieren ihre Geräte mittlerweile inklusive der smarten Zusatzfunktionen.
     

 

  • Triple Tuner

Als Triple Tuner wird ein Empfangsteil bezeichnet, das digitale Fernsehsignale über Satellit (DVB-S), Kabel (DVB-C) oder Antenne (DVB-T) empfangen kann, ohne dass ein Receiver benötigt wird. Die neusten Modelle empfangen außerdem den neuen Standard DVB-T2, der DVB-T nach und nach ablöst.

  • CI+ Slot

Wer private HD-Sender unverschlüsselt sehen möchte, braucht zusätzlich ein sogenanntes CI+-Modul beziehungsweise einen CI+ Slot. 

  • Bluetooth

Sehr praktisch, um kabellose Kopfhörer zu benutzen oder Daten vom Handy auf den Fernseher übertragen: Bluetooth. Die meisten modernen Geräte haben mittlerweile eine Bluetooth-Schnittstelle.
 

Hybrid Broadcast Broadband TV – Was ist HbbTV?

Was früher der beliebte Videotext war, ist heute Hybrid Broadcast Broadband TV
kurz: HbbTV.


Die neue Technik bietet interaktive Features und Zusatzangebote via Internetverbindung, die den HbbTV-fähigen Fernseher zu einem umfassenden Entertainmentgerät machen. Dazu zählen neben Apps auch das sogenannte „Red Button“-Konzept. Wird während einer laufenden Sendung ein rotes Symbol im Bildschirm eingeblendet, können über die namensgebende Taste auf der Fernbedienung Extrainhalte aufgerufen werden. HbbTV gehört mittlerweile fast schon zum Standard und ist in den meisten Smart-TVs integriert.
 

  • Tipp:
    Die meisten TV-Typen mit HbbTV-Funktion bieten keinen Schutz gegen Hacker und schädliche Software aus dem Internet. Die Funktion also nur dann aktivieren, wenn sie genutzt wird und Herstellerupdates immer möglichst schnell installieren.
     

Displaytechniken – LCD, LED und OLED


Neben Größe und Auflösung spielt die verbaute Displaytechnik die Hauptrolle für ein kompromissloses TV-Erlebnis. Allerdings wimmelt es auch hier wieder an Abkürzungen und Versprechen der Hersteller. Was hat es mit den Technologien wirklich auf sich und wo liegen die Unterschiede? Die wichtigsten Fakten gibt es hier im Überblick.


Was ist der Unterschied zwischen LCD und LED?


Es gibt keinen – zumindest streng betrachtet. LCD-Fernseher (Liquid Crystal Display) erzeugen ein Bild durch die namensgebenden Flüssigkristalle, deren Ausrichtung von elektrischen Impulsen gesteuert wird. Je nach Ausrichtung wird unterschiedlich viel Licht durchgelassen. Das Ergebnis: Farben. Wirklich sichtbar wird das Bild allerdings erst durch die Hintergrundbeleuchtung mittels Leuchtdioden. Grundsätzlich besteht zwischen LED und LCD also keine Konkurrenz, da sie gemeinsam für ein gutes Bild sorgen.
 

OLED – die Zukunft aus organischem Material 


Während LED und LCD noch friedlich koexistieren, wird OLED schon als Technologie der Zukunft gehandelt. OLED steht für Organic-Light-Emitting-Diode und kommt völlig ohne Hintergrundbeleuchtung aus. Die Bildpunkte leuchten selbst und können deshalb ganz exakt angesteuert werden. Seine größte Stärke spielt der OLED–Fernseher in der Darstellung von schwarzen Bildbereichen aus. Die selbstleuchtenden Pixel können ausgeschaltet werden, was auch den kleinsten Rest Hintergrundleuchten verhindert – ein schwärzeres Schwarz ist quasi nicht möglich.


LCD und OLED: Wo liegen Stärken und Schwächen?

 

Kriterien LCD/LED OLED
Kontrast ++ ++++
Schwarzwert ++ ++++
Farben ++ +++
Haltbarkeit +++ ++
Energieeffizienz ++ ++++
Preis +++ ++

Kaufkriterien: Welcher Fernseher passt zu mir?


Im Idealfall begleitet uns so ein neuer Fernseher für eine lange Zeit. Da müssen neben den harten Fakten auch noch einige andere Punkte stimmen, um ein optimales Fernseherlebnis zu genießen. Was beim Kauf eines neuen Fernsehers noch zu beachten ist, verrät die Checkliste:

  • Energieeffizienz

Aus finanzieller und ökologischer Sicht ist der strenge Blick auf die Energieeffizienz Pflicht. 

  • Design

Natürlich muss auch die Optik stimmen und gefallen. Ob Ultra-Slim oder silberner Rahmen: Bei dieser Entscheidung zählt nur der eigene Geschmack.

  • Raumgröße

Die hohe Bildqualität moderner Fernseher macht große Bildschirme auch für kleinere Räume attraktiv. Bei der Kaufentscheidung sollte trotzdem die Zimmergröße einbezogen werden, um den optimalen Sitzabstand zu erzielen.
 

 

 
Veröffentlich am 03.04.2019
Aktualisiert am 11.06.2019