Westworld • Staffel 2 des SciFi-Highlights

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Wie am 1. Mai 2018 bekannt gegeben wurde, hat US-Sender HBO Staffel 3 offiziell geordert.

Die Drehbuch-Vorlage zu "Westworld" stammt von Bestseller-Autor Michael Crichton, produziert hat "Star Trek"-Macher J.J. Abrams und die Stars kommen aus der A-Liga Hollywoods. 

Andrioden gegen menschen: "Westworld" auf einen Blick

Darum geht's:

Der Freizeitpark Westworld verspricht in traditionellem Western-Ambiente unbegrenztes Vergnügen für seine menschlichen Besucher. Doch was passiert, wenn's im System einen "Fehler" gibt und die Androiden zur Bedrohung werden? Nichts Gutes ...

Warum gucken:

Maschine gegen Mensch – das Thema ist brisant und hier hochspannend, erbarmungslos und bildgewaltig umgesetzt.  Sehen sollte man die Drama-Serie aber auch, weil lauter Stars im Westernsattel sitzen: Anthony Hopkins, Thandie Newton, James Marsden, Evan Rachel Wood, Ed Harris.

Die Trailer zu Staffel 1 und 2:

Evan Rachel Wood spielt Dolores Abernathy

Dolores Abernathy ist eine junge Frau, die im wilden Westen lebt und erkennen muss, dass ihr ganzes Leben eine sorgfältig konstruierte Lüge ist. Sie ist eine der Androiden, die nur für das Vergnügen der Besucher des Freizeitparks erschaffen wurden – und doch sehr viel mehr.

Evan Rachel Wood wurde mit 16 bekannt, als sie im Teenager-Drama "Dreizehn" überzeugte und dafür eine Golden-Globe-Nominierung einheimste. Seither zeigte die US-Schauspielerin ein Faible für Independent-Movies ("Krass"), war aber auch in größeren Hollywood-Produktion zu sehen – zum Beispiel neben Mickey Rourke in "The Wrestler" und neben George Clooney und Ryan Gosling in "The Ides of March – Tage des Verrats". Im TV kennt man Woods aus der Serie "True Blood" als Vampirkönigin Sophie-Anne.

Anthony Hopkins spielt Dr. Robert Ford

Dr. Robert Ford ist der Macher des Freizeitparks Westworld, Fan von unorthodoxen Methoden und Erschaffer der Androiden. Ein brillianter Kopf, bei dem man allerdings nicht weiß, wie weit er gehen wird, um seine Schöpfung zu schützen.

Anthony Hopkins feierte seinen Durchbruch schon 1968 als König Richard im Film "Der Löwe im Winter". Während den Film nicht mehr so viele kennen, erinnern sich die meisten an seine furchteinflößende Performance in "Das Schweigen der Lämmer", aber auch an berührende Auftritte wie den an der Seite von Emma Thompson in "Was vom Tage übrig blieb". Weitere Kino-Highlights: "Die Maske des Zorro", "Nixon" und sein Auftritt als Göttervater in "Thor". 1993 schlug Königin Elizabeth den Waliser zum Ritter. Im Serienfach hat Hopkins übrigens auch schon Erfahrungen gesammelt: 1972 spielte er eine Hauptrolle in 17 Episoden der 20-teiligen britischen Produktion "War and Peace".

James Marsden spielt Teddy Flood

Teddy Flood ein junger Mann, gerade angekommen in einer kleinen Stadt im Westen und ziemlich erfahren im Gebrauch seines Revolvers. Er macht einer Schönheit am Ort den Hof, was für ihn der Beginn einer dunklen Reise ist.

James Marsden kennen die meisten als Scott/Cyclops in der "X-Men"-Filmreihe. Begonnen hat er seine Laufbahn als Model (für Armani). Es folgten Miniparts in diversen TV-Shows. Zu seinen späteren Kino-Erfolgen gehören auch die Romantikkomödie "27 Dresses" neben Katherine Heigl und das zauberhafte Film-Musical "Verwünscht", in dem er an der Seite von Amy Adams bewies, dass er neben dem Schauspieltalent auch über eine gute Singstimme verfügt. In der TV-Serie "30 Rock" war er als Criss Chros in 12 Episoden zu sehen.

Ed Harris spielt den Mann in Schwarz

Der Mann in Schwarz ist nicht nur ein Revolverheld im futuristischen Westworld, sondern auch die Verkörperung des absolut Bösen im komplexen Serienuniversum.

Ed Harris wurde schon vier Mal für den Oscar nominiert (und wird ihn irgendwann sicher noch bekommen). Nach einem Start am Theater landete er seine erste wichtige Nebenrolle im Medizin-Thriller "Coma" an der Seite von Michael Douglas. Der Beginn einer grandiosen Kino-Karriere, zu deren Höhepunkten die Rolle als Regisseur der "Truman Show", die als Krisenmanager bei der Nasa in "Apollo 13" und die des Malers in "Pollock" gehören. Wunderbar auch sein Zusammenspiel mit Clint Eastwood im Thriller "Absolute Power", in dem sie sich als Meisterdieb (Eastwood) und Ermittler (Harris) gegenüberstehen.

Thandie Newton spielt Maeve Millay

Maeve Millay ist eine hochintelligente Schönheit und Bordellchefin in Westworld.  

 

Thandie Newton vermutlich bekannteste Rolle ist die an der Seite von Tom Cruise im zweiten Film der "Mission: Impossible"-Reihe. Sie war aber auch neben Will Smith im Drama "Das Streben nach Glück" zu sehen und wurde hochgelobt für ihre Performance im oscarprämierten Drama "Crash". In Sachen Serie war sie ab 2003 in einigen Episoden von "ER" unterwegs und spielte in den drei Staffeln der Polizeiserie "Rogue" die Hauptrolle.

Jeffrey Wright spielt Bernard Lowe

Bernard Lowe ist der Programmdirektor von Westworld und Entwickler künstlicher Intelligenzen.

Jeffrey Wright kennen 007-Fans als US-Agenten Felix Leitner neben Daniel Craig in "Casino Royale" und "Ein Quantum Trost". Auch in den ersten beiden "Tribute von Panem"-Filmen war er zu sehen – als Beetee. In der hochgelobten Prohibitions-Serie "Bordwalk Empire" gab er in elf Episoden den Dr. Valentin Narcisse.

Weitere Rollen

Talulah Riley spielt Angela, eine Androidin, die in der Rebellion eine wichtige Rolle einnimmt. Riley ist eine britische Darstellerin, die man aus dem Kino zum Beispiel als Film-Schwster von Keira Knightley in "Stolz und Vorurteil" kennt. 

Gustav Skarsgård spielt Karl Strand, einen Entscheider bei Delos. Den schwedischen Darsteller kennen Serienfans bestens als Floki aus dem nordischen Kampfdrama "Vikings". Er ist der Sohn von Stellan Skarsgård ("Thor") und der Bruder von Alexander Skarsgård ("Legend of Tarzan").

Betty Gabriel spielt Maling, Mitglied des neuen Sicherheitsteams von Delos. Gabriel machte zuletzt mit ihrer Rolle als Georgina im Überraschungserfolg "Get Out" von sich reden, war im Kino außerdem in "The Purge: Election Year" zu sehen und gehörte im Amazon-Original "Good Girld Revolt" als Denise zum Hauptcast.

Fares Fares spielt Antoine Costa, einen Techniker bei Delos. Fares stammt aus dem Libanon und wuchs in Schweden auf. Ihn kennt man als Senator Vaspar aus "Star Wars: Rogue One" und als Hakim aus "Zero Dark Thirty".  

Tessa Thompson spielt Charlotte Hale, eine mysteriöse und erfahrene Provokateurin. Hale wurde bekannt mit ihrer Rolle als Jackie Cook in der Serie "Veronika Mars", war später auch in einer kleineren Rolle in "Grey's Anatomy" zu sehen. Im gefeierten Rassismus-Drama "Selma" spielte sie die Bürgerrechtsaktivistin Diane Nash.

Jimmi Simpson spielt William, der zusammen mit seinem Freund zum ersten Mal Westworld besucht und Bedenken hat. Simpson war auch schon vor dieser Rolle im TV zuhause. Man kennt ihn aus Nebenrollen u.a. in den Serien "House of Cards", "The Newsroom", "CSI" und "24". Auch im Kinofilm "White House Down" war er zu sehen.

Rodrigo Santoro spielt Hector Escaton, einen gesuchten Kriminellen, der ums Überleben kämpft. Der brasilianische Schauspieler war zuvor schon in diversen Kinofilmen ("Tatsächlich Liebe", "Che") dabei und ist dem internationalen Publikum besonders als Darsteller des Perserkönigs Xerxes im Erfolgsfilm "300" in Erinnerung geblieben. Im TV sah man ihn in der Serie "Lost" als Paulo.

Shannon Woodward spielt Elsie Hughes, ein Nachwuchstalent in der Programmier-Abteilung. Woodward startete ihre Karriere in der Nickelodeon-Kinderserie "Clarissa". Auch als Erwachsene blieb sie dem Serienformat treu, überzeugte in einer Hauptrolle im Traveller-Drama "The Riches" und später in den Sitcoms "The Breakup Girl" und "Raising Hope".

Ingrid Bolsø Berdal spielt Armistice, eine brutale Banditin. Die norwegische Schauspielerin feierte 2006 den Durchbruch in ihrem Heimatland und war seither in einigen Hollywood-Produktionen wie "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" und neben Dwayne Johnson in "Hercules" zu sehen.

Ben Barnes spielt Logan, einen häufigen Besucher von Westworld. Kinofans kennen ihn als Prinz Kaspian aus den "Chroniken von Narnia"-Filmen oder aus seiner Hauptrolle in der Oscar-Wilde-Adaption von "Dorian Gray". In der historischen US-Miniserie "Sons of Liberty" spielte er Samuel Adams.

Simon Quarterman spielt Lee Sizemore, den kreativen Leiter der Geschichten, die für die Besucher entwickelt werden. Der britische Schauspieler stellte sich einem internationalen Publikum im Fantasy-Action-Movie "Scorpion King: Aufstieg eines Kriegers" vor, ist in seiner Heimat aber vor allem als Seriendarsteller aus verschiedenen Formaten bekannt.

Angela Sarafyan spielt Clementine Pennyfeather, eine Androidin und eine der Hauptattraktionen von Westworld. Sarafyan ist eine amerikanische Schauspielerin armenischer Herkunft, man kennt sie aus diversen Serien-Nebenrollen wie der in "In Plain Sight – In der Schusslinie" und als ägyptische Vampirin aus dem letzten Kinofilm der "Twilight"-Saga.

Luke Hemsworth spielt Stubbs, den Chef der Westworld-Security. Luke ist der Bruder von Chris Hemsworth ("Thor") und Liam Hemsworth ("Die Tribute von Panem"). Er startete als Schauspieler im australischen Dauerbrenner "Neighbours" und war seither vor allem in Serien-Gasterollen und TV-Movies zu sehen.

Clifton Collins Jr. spielt Lawrence, einen charmanten, aber ziemlich gefährlichen Gesetzlosen. Den US-Darsteller kennt man aus mal kleineren, mal größeren Nebenrollen in diversen Kinofilmen wie "Star Trek", "Traffic" und "Crank".

Sidse Babett Knudsen spielt Theresa Cullen, Operations Leader der Westworld. Knudsen war ih ihrem Heimatland Dänemark schon eine bekannte Schauspielerin, bevor sie sich dem internationalen Publikum durch die Hauptrolle der Premierministerin Brigitte Nyborg im Serienerfolg "Borgen" empfahl.

"Westworld" – Staffel 1: In naher Zukunft muss der westernbegeisterte Spaßsucher nicht mehr so tun, als wäre er ein Cowboy. Er darf einer sein. Dank Dr. Ford und seinen Funparks kann er sich in eine lebensechte Illusion transportieren lassen und im hochtechnischen Konstrukt seine Fantasien ausleben. "Spielgefährten" sind Androiden, mit denen man sich bedenkenlos auf eine Schießerei einlassen kann. Denn: Die künstlichen Intelligenzen lassen sich ungestraft umnieten. Umgekehrt können sie den Menschen nichts tun. Diese Sicherheit geht allerdings verloren, als ein Fehler im System die Androiden ein Bewusstsein entwickeln lässt und sie zur tödlichen Bedrohung für die menschlichen Park-Gäste werden.

"Westworld" – Staffel 2: Die Roboter des "Vergnügungsparks" ein sehr reales Gefühlsleben entwickelt und sich zur Rebellion gegen die menschlichen Gäste und Betreiber entschlossen. Die stehen nur vor den Scherben ihrer Vision und versuchen herauszufinden, wie das  geschehen konnte. Eine zentrale Rolle spielt dabei Verhaltensprogrammierer Bernard Lowe, der allerdings selbst ein gefährliches Geheimnis hütet. Dolores und Maeve werden zu Anführern im brutalen Kampf um ein selbstbestimmtes Leben.  

Wie am 1. Mai 2018 bekannt gegeben wurde, hat US-Sender HBO Staffel 3 offiziell geordert, Informationen zu Sendetermin und Inhalt gibt es noch nicht.

Serienschöpfer Nolan äußerte sich schon im April 2018 recht konkret zur Staffel 3. Im Interview mit dem Branchenmagazin "Entertainment Weekly" verriet er, dass über den Ausstrahlungszeitpunkt der nächsten Staffel zwar noch mit HBO verhandelt werde, er aber von einem Start in 2020 ausgehe, weil man sonst dem Anspruch an die Serie und an die sich entwicklende Geschichte nicht gerecht werden könne.

Bereist im Januar 2016 wurde über die Fortführung der Serie spekuliert, als es zu Verzögerungen bei der Produktion von Staffel 1 kam. Damals war die Rede von Problemen. Doch wie sich herausstellte, gab es einen ganz anderen Grund: Showrunner und Produzenten versprachen sich so viel vom neuen Format, dass sie die erste Staffel nicht drehen wollten, ohne die Storyline für die folgenden fünf bis sechs Seasons schon festzulegen.

Macht Sinn bei einem so vielschichtigen Mix aus Androiden, Illusionen, futuristischer Technik und altmodischem Setting. Von den diversen Handlungssträngen und Perspektiven ganz zu schweigen. Der ausführende Produzent J.J. Abrams hat außerdem schon bei seinem Kultformat "Lost" bewiesen, dass eine komplizierte Story funktionieren kann, wenn sie ganz bis zum (überraschenden?) Ende durchdacht ist.

1973 kam der Film "Westworld" in die Kinos und war ein Erfolg. Was nur wenige wissen: Bestseller-Autor Michael Crichton schrieb nicht nur das Drehbuch, er gab mit dem SciFi-Western auch sein Regiedebüt! Die neue Serie basiert im Detail zwar nur lose auf Crichtons Script, aber die Grundidee von dem mit Androiden bestückten Freizeitpark, in dem die menschlichen Besucher in Gefahr geraten, ist dieselbe. Und wie in eigentlich allen Crichton-Romanen ging es auch im Film um die actionlastig umgesetzte, aber eigentlich sehr philosophische Frage: Was passiert, wenn der Mensch sich zum Schöpfer aufschwingt?

Die Stars des Blockbusters 1973 waren Hollywood-Ikone Yul Brunner ("Die glorreichen Sieben", "Der König und ich") und James Brolin ("Cath me if you can", "Castle").

Brynner war als einziger auch bei der Film-Fortsetzung "Futureworld" (1975) mit dabei, die allerdings nicht mehr von Crichton geschrieben oder inszeniert wurde. 1980 wurde vom US-Sender CBS eine Fortführung im Serienformat versucht. "Beyond Westworld" wurde allerdings wegen schlechter Quoten bereits nach der Ausstrahlung von drei Episoden eingestellt.

Showrunner Jonathan Nolan ist ein Serienprofi. Der Brite feierte bereits Erfolge mit dem Krimi-Format "Person of Interest". Mit seinem Bruder, Regisseur Christopher Nolan, schrieb er zusammen die Drehbücher für "The Dark Knight", "The Dark Knight Rises" und "Interstellar". Das Drehbuch zu "Westworld" schrieb er zusammen mit seiner Frau Lisa Joy ("Burn Notice"), die ebenso wie Nolan selbst auch als ausführende Produzentin fungiert. Weitere ausführende Produzenten sind "Star Trek"- und "Star Wars: Das Erwachen der Macht"-Regisseur J.J. Abrams, Jerry Weintraub ("Ocean's Eleven") und Bryan Burk ("Lost", "Star Trek").

Am 2. Oktober 2016 startete die erste Staffel der Serie beim produzierenden US-Sender HBO. Zeitgleich war sie in Deutschland bei Sky zu sehen: Jeweils in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Originalfassung auf Sky On Demand, Sky Go und Sky Ticket. Ab 2. Februar 2017 folgte dann die deutsche Synchronfassung bei Sky Atlantic HD.

Staffel 2 ist in den USA ab 22. April 2018 zu sehen. Am Abend des 23. April, startet die lineare Ausstrahlung um 20.15 Uhr auf Sky Atlantic HD. 

 

Leider wird in den nächsten acht Tagen keine Episode der Serie ausgestrahlt. Das tut uns leid.

In der Nacht vom 22. auf den 23. April 2018 geht es  parallel zur US-Ausstrahlung los mit den neuen Folgen, die auf Sky Ticket, Sky Go und Sky On Demand zum Abruf bereitstehen. Nur wenige Stunden später, am Abend des 23. April, startet die lineare Ausstrahlung um 20.15 Uhr auf Sky Atlantic HD

Jeweils einen Tag nach der TV-Ausstrahlung auf Sky Atlantic sind die neuen Folgen bei Amazon Video verfügbar.

 

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