Aurélien Barrau, der Astrophysiker, der wieder Poesie in die Wissenschaft bringen will Alexander Grothendieck zählt zu den bedeutendsten Mathematikern des 20. Jahrhunderts - vor allem, weil er die algebraische Geometrie von Grund auf neu prägte. Doch sein Verhältnis zur wissenschaftlichen Gemeinschaft war zeitlebens von kritischer Distanz geprägt. 1970 gehörte er zu den Mitbegründern der pazifistischen und ökologischen Bewegung "Survivre et Vivre" ("Überleben und Leben"). Nun setzt sich der Astrophysiker Aurélien Barrau, ein ausgewiesener Experte für Schwarze Löcher, in seinem neuen Buch "Trahir par fidélité. Contre la fin du monde, avec Alexander Grothendieck"("Verrat aus Treue. Gegen das Ende der Welt, mit Alexander Grothendieck") mit dem Erbe des Mathematikers auseinander. Dabei verbindet er Grothendiecks politische und philosophische Positionen mit seinen eigenen Überzeugungen. Barrau ist heute zu Gast in der Sendung "28 Minuten". Soziale Netzwerke für Unter-15-Jährige verbieten: Wundermittel oder Illusion? Am 24. Januar 2026 kündigte Emmanuel Macron in einer Videobotschaft an, dass die französische Regierung ein beschleunigtes Gesetzgebungsverfahren für einen neuen Gesetzentwurf einleiten werde. Ein zentraler Bestandteil des Vorhabens: Ab dem Schuljahr 2026 soll die Nutzung von Mobiltelefonen in der Oberstufe verboten werden. Der Entwurf wird zunächst in der Nationalversammlung beraten, bevor er dem Senat vorgelegt wird. Eine Mitte Januar veröffentlichte Studie der französischen Gesundheitsbehörde unterstreicht die Risiken exzessiver Nutzung sozialer Netzwerke - darunter Mobbing, der Kontakt mit gewalthaltigen Inhalten, negative Auswirkungen auf das Verhalten sowie Schlafmangel. Doch ein breiter Konsens über die geplanten Maßnahmen zeichnet sich nicht ab. Die Partei "La France insoumise" kündigte bereits an, einen Antrag auf Ablehnung des Gesetzes einzubringen. Sie kritisiert das Vorhaben als "digitalen Paternalismus".





