(1): In seinem neuen Roman rechnet Marc Dugain gnadenlos mit der Politik ab Der Autor und Regisseur Marc Dugain wurde 1998 mit dem Bestseller "Die Offizierskammer" bekannt, in dem er die Tragödie der "Gueules cassées", der Gesichtsversehrten des Ersten Weltkriegs, schildert. In seinem neuen Roman "Submersion" (Untergang), der am 2. April bei Albin Michel erschienen ist, entwirft er das Bild eines fiktiven Präsidenten in einer geschwächten Republik, in der eine Krise die nächste jagt. Seine politische Fiktion spiegelt dabei die Gegenwart. Marc Dugain ist unser Gast. (2): Sollte Frankreich sich kopfüber in die Reindustrialisierung stürzen? Bei seinem Besuch im Département Allier am 22. April stellte Emmanuel Macron neue Projekte zur Reindustrialisierung des Landes vor. "150 industrielle Kathedralen" sollen in 63 Departements entstehen. Diese Großprojekte, inspiriert vom Wiederaufbau von Notre-Dame, zielen darauf ab, die wirtschaftliche und energetische Souveränität Frankreichs zu stärken. Der Präsident weihte eine Lithium-Mine des Unternehmens Imerys ein. Ab 2030 soll sie jährlich 34.000 Tonnen Lithiumhydroxid produzieren und bis zu 700.000 Elektroautos ausstatten. Flankiert wird diese Strategie durch ein kürzlich verabschiedetes Gesetz zur Vereinfachung der Wirtschaft. Außerdem: Théophile Cossa berichtet über den Bau eines Trump Towers in Tiflis, der das höchste Gebäude Georgiens werden soll. Marie Bonnisseau erläutert die Gründe für den wachsenden Medizintourismus in China.





