Warum setzen wir uns freiwillig der Angst aus - im Kino, vor dem Fernseher, beim Anhören von schaurigen Märchen? Der Reiz des Horrors ist tief verwurzelt. Adrenalin schießt durch den Körper, das Herz rast - aber wir wissen: Uns passiert nichts. Angstlust nennt die Psychologie das: die Balance zwischen Schreck und Sicherheit, den ʺSweet Spotʺ zwischen harmlos und schockierend. Wir haben beim Fürchten nicht nur Spaß, sondern könnten dabei dauerhaft Widerstand aufbauen.





