Hochsaison für Heiratsschwindler Sie wirken charmant, aufmerksam - und scheinbar aufrichtig verliebt. Doch hinter der großen Liebe steckt oft ein perfides Spiel. Immer mehr Menschen in Österreich fallen auf sogenannte Liebesbetrüger herein. Laut einer aktuellen Studie hat bereits rund jeder Zwanzigste Geld an vermeintliche Online-Partner überwiesen - das entspricht etwa 350.000 Österreicherinnen und Österreichern. Dabei beschränkt sich der Betrug längst nicht mehr nur auf das Internet: Auch im realen Leben sind Liebeshoch- und Heiratsschwindler weiterhin aktiv. Er versprach Millionen - doch kassierte nur Mehr als ein Jahr lang ermittelten die Behörden gegen den Niederländer Danny K. Auslöser war eine Anzeige mehrerer Unternehmer sowie des ehemaligen Vizekanzlers Heinz-Christian Strache. Danny K. soll versprochen haben, Investitionen in Millionenhöhe aufstellen zu können - etwa für ein Hotel, eine Kosmetikfirma oder sogar ein Fußballstadion. Doch statt Geld zu beschaffen, soll er vor allem selbst kassiert haben: tausende Euro für angebliche Versicherungen, Prüfungen und Vorleistungen. Danny K. befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft geht derzeit von einem Gesamtschaden von mehr als einer Million Euro aus. "Prosecco" ist nicht gleich Prosecco Was wäre ein Fest oder eine Party ohne etwas Prickelndes? Es muss nicht immer Champagner sein - ein guter Prosecco steht ihm geschmacklich oft um nichts nach. Zunehmend wird Prosecco jedoch "aus dem Fass" ausgeschenkt, ganz ähnlich wie Bier. Warum das bei Kennern und Experten auf wenig Begeisterung stößt - und weshalb auch Konsumenten dabei einen schalen Nachgeschmack behalten könnten.