Birgit und Jonas werden zu einem Geröllfeld nahe der kleinen Dorfgemeinde Maisching gerufen: Dort wurde die Leiche von Timo Aichinger gefunden, der nach zwölf Jahren erstmals zurückgekehrt war, um an der Beerdigung seines Vaters teilzunehmen. Zeitgleich sorgt hoch oben auf einem Gletscher ein spektakulärer Fund für Aufsehen: Marie Sonnleitner hat dort mit ihrem Team eine viele hundert Jahre alte Leiche entdeckt, ein mediales Großereignis. Als KTU-Kollege Korbinian verletzungsbedingt ausfällt, springt Marie kurzfristig ein. Zurück im Tal beginnt sie mit den Untersuchungen und schnell ist klar: Timos Tod war kein Unfall, sondern Mord. Birgit und Jonas befragen Timos Schwester Lisa Aichinger, die örtliche Tierärztin, die sich keinen Grund für diese Tat erklären kann. Auch sämtliche Befragungen in der verschwiegenen Berggemeinde bringen die Ermittler nicht weiter. Bürgermeisterin Friederike Roth setzt alles daran, negative Schlagzeilen zu vermeiden, jetzt wo der Tourismus dank Maries Gletscherleiche "Ötzine" boomt. Erste Hinweise führen zu Roths Sohn Julian, Timos Jugendfreund und Anwalt, der zugeben muss, sich mit Timo getroffen und ihn in Erbangelegenheiten beraten zu haben. Timo wollte das Hotel des verstorbenen Vaters behalten, seine Schwester Lisa verkaufen. Sie hatte Geldsorgen, aber bringt man deshalb den eigenen Bruder um? Als Marie in Timos Blut Rückstände von Ketamin findet, erhärtet sich der Verdacht gegen Lisa Aichinger, die als Tierärztin das Narkosemittel vorrätig hat. Aber auch das Ehepaar Graubner gerät in den Fokus der Ermittlungen, hatte Rosi Graubner doch vermeintlich eine Affäre mit Timo, die ihrem Mann Benno gar nicht gefallen haben dürfte. Um mehr herauszufinden, wird Marie in die Pension des Ehepaars eingeschleust und stößt dort auf einen möglichen Hinweis. Schließlich bringt das alte Zeitungsarchiv des Ortes neue Erkenntnisse zutage und liefert womöglich einen Grund für Timos Verschwinden vor 12 Jahren.





