Sie schreibt Texte, analysiert Verträge und programmiert Codes. Schnell, günstig und rund um die Uhr: Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt. Wie bedrohlich ist das für unsere Jobs? ZDF-Wirtschaftsexperte Florian Neuhann zeigt in seiner "Am Puls"-Doku, unter welchem Druck vor allem ausgebildete Fachkräfte durch KI stehen. Im Silicon Valley trifft er Vordenker der technischen Revolution und fragt sich: Ist mein eigener Job durch KI ersetzbar? Künstliche Intelligenz hat in kürzester Zeit die Welt der sogenannten Wissensarbeiter auf den Kopf gestellt. In den USA entlassen große Tech-Firmen bereits Tausende Menschen, in Großbritannien streichen Anwaltskanzleien Arbeitsplätze - unter Verweis auf die KI. Kann sie schon jetzt etwa Juristen ersetzen? Um das herauszufinden, trifft Florian Neuhann Prof. Rupprecht Podszun an der Uni in Düsseldorf. Der Jura-Professor, zuletzt Co-Vorsitzender der KI-Kommission des Wirtschaftsministeriums, lässt seine Doktoranden gegen den KI-Assistenten von Google antreten. Wer gewinnt im Experiment "Mensch gegen Maschine"? Wie groß die Ängste, aber auch die Hoffnungen der Deutschen in Bezug auf die KI-Revolution sind, hat eine Umfrage in der "ZDFmitreden-Community" gezeigt. Viele erhoffen sich Erleichterungen bei alltäglichen Arbeiten. Andere bangen um die Zukunft ihrer Berufe und die Chancen von Einsteigerinnen und Einsteigern. Kinderbuch-Illustratorin Anne Behl hat eine klare Meinung zur KI: "In unserer Arbeit steckt so viel Herzblut. Das kann man nicht prompten." Sie hofft, dass auch in Zukunft die Menschen lieber Produkte von Menschen anschauen wollen, als - wie sie es bezeichnet - "seelenlose KI-Bücher". Besonders hart soll die KI Dolmetscherinnen und Übersetzer bedrohen. Florian Neuhann reist nach Brüssel und trifft Simultandolmetscherin Laura König, die seit über 20 Jahren bei der Europäischen Kommission arbeitet. Wie real und akut ist die Gefahr für ihren Job?



