"aspeke" schaut hinter die Kulissen der Buchbranche und trifft diejenigen, die andere Menschen täglich fürs Lesen begeistern. Wie gelingt das? Und warum ist es überhaupt wichtig? Jedes Jahr das große Lesefest in Leipzig: Die Leipziger Buchmesse. Katty Salié und Jo Schück treffen dort Begeisterte, Preisträger und Autoren. Und sind unterwegs in Deutschland zu denjenigen, die Lesen lebendig halten und dafür brennen. Ein 18-stündiger Lesemarathon: Gelesen wird "Unterleuten" von Juli Zeh. Rund um die Uhr, bei der ZDF-Lesenacht in der Schaubühne Lindenfels in Leipzig. Auch hier wird einiges getan, um die Menschen fürs Lesen zu begeistern. Wie in so vielfältigen anderen Formaten rund um und auf der Leipziger Buchmesse. Lukas Rietzschel, Ildikó von Kürthy oder Peggy Mädler - sie alle kommen mit neuem Lesestoff nach Leipzig. Wie hat Lesen ihren Blick auf die Welt verändert, und wie hat es überhaupt bei ihnen angefangen - mit dem Lesen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich auch die preisgekrönte marokkanisch-französische Schriftstellerin LeΪa Slimani. "aspekte" trifft sie anlässlich ihres neuen Romans "Trag das Feuer weiter" vorab in ihrer Wahlheimat Lissabon. Wenn es sie nicht gäbe - wären Lesebegeisterte verloren im Dschungel der jährlichen Neuerscheinungen: Buchhändler, die empfehlen, bewerten und kuratieren. Und Bücher mit ihrer Expertise sichtbar machen. Sie werden mit Preisen ausgezeichnet, aber oft auch übersehen. Und schließen sich zusammen: Wie acht Buchhändler zur ersten IG Indie-Buchläden. Warum das alles? Ein Ortsbesuch in Berlin. Und dann wäre da noch der Deutsche Buchhandlungspreis. Jedes Jahr werden 118 Buchhandlungen in ganz Deutschland ausgewählt und für ihre besonderen Leistungen und Verdienste ausgezeichnet. In diesem Jahr sind es nur 115 Buchhandlungen, drei davon wurden von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer von der Liste gestrichen. Welche Auswirkungen hat diese Entscheidung auf die Buchbranche? Wie unabhängig sind Buchhandlungen wirklich?