Die Achttausender im Karakorum ziehen den Tiroler Extrembergsteiger Lukas Wörle fast magisch an. Die Berge im Norden Pakistans sind für ihn das faszinierendste Gebirge der Welt. Er hat dort nicht nur ein Auge für die bekannten 8.000er-Gipfel mit ihren zum Teil dramatischen Besteigungs-Geschichten, sondern auch für die 'niedrigen' Berge und ihre oft unbekannten und unbenannten Gipfel mit Höhen von 6.000 oder 7.000 Meter. Im Sommer 2025 bricht er mit dem slowenischen Top-Alpinisten Aleš Česen auf, um im abgelegenen Shimshal-Tal den 6.224 Meter hohen Cherireen-Sar zu besteigen. Es soll eine Erstbesteigung im Alpinstil sein - und alles, was den beiden Hilfe und Unterstützung bei ihrer Vorbereitung auf diesen Schritt in eine nahezu unbekannte Region ist, sind die Erzählungen ihrer pakistanischen Freunde, die im Shimshal-Valley leben, sowie spärliche und äußerst ungenaue Satellitenbilder. Es gibt für dieses Gebiet keine Karte, die ihnen dienlich sein könnte. Die Bergwelten-Dokumentation begleitet die Alpinisten bei der intensiven Vorbereitung auf diese Unternehmung sowie auf der Expedition durchs Shimshal-Tal, das - im Gegensatz zum Baltoro - weder Berg- noch Trekking-Tourismus kennt. Der Sommer 2025 ist noch dazu einer der wärmsten seit Menschengedenken im Karakorum, und die Situation durch abschmelzende Gletscher, abbrechende Felsen und Temperaturen weit über null Grad auf 5.000 Meter drohen das Unternehmen scheitern zu lassen. Schließlich öffnet sich doch noch ein kleines Wetterfenster für einen Gipfelversuch. Wollen sie jedoch auch sicher wieder ins Basecamp zurückkehren, müssen sie den Aufstieg minutiös planen und vor allem schnell sein - und das in unbekanntem Terrain und teilweise in der Nacht.





