20:15 - 21:15
Servus TV

    Bergwelten

    Naturdoku • A 2024 • 60 Minuten

    Folge 317, Ybbstaler Alpen

    Immer wieder ist es der Aufstieg über den Rauen Kamm zum Ötscher-Gipfel, der die Bergsteiger fasziniert - und das zu jeder Jahreszeit. Benjamin Karl, am Fuß des Ötscher geboren und mittlerweile der erfolgreichste Snowboarder aller Zeiten, erinnert sich gerne an einen winterlichen Aufstieg über den Rauen Kamm auf den knapp 1.900m hohen Gipfel. Die Snowboard-Abfahrt über eine der Nordrinnen komplettiert damals die Besonderheit der Tour. Auch für Trailrunner Gerald Demolsky ist der Weg über den Rauen Kamm auf den Ötscher der schönste. Erst recht, wenn er in aller Herrgottsfrüh startet; denn dann kann er am Gipfel den Sonnenaufgang in vollen Zügen genießen. Geralds Motivation ist seine tiefe Verbindung zur Natur, die er beim Laufen intensiv erleben kann, erst recht auf den Bergen - hier geht sein Herz auf, hier ist er zuhause. Radprofi Gregor Mühlberger haben die Ybbstaler Alpen als Jugendlichen stark geprägt: ist es zuerst einfach die Lust am Radln, wird daraus bald die Liebe zum Rennsport. Bei ausgedehnten Trainingstouren kann er seit einigen Jahren absolut "safe" unterwegs sein: am Ybbstal-Radweg auf der Trasse der ehemaligen Ybbstal-Bahn. Eine der anspruchsvollsten und steilsten Rad-Etappen bringt Gregor aufs Hochkar. Dieser Berg gehört nicht nur den Radlern, er ist im Winter ein Skigebiet, das eine Weltmeisterin geformt hat: Kathrin Zettel, eine der besten Slalomläuferinnen ihrer Zeit mit WM-Gold in der Super-Kombi (Val d'Isere, 2009) und Olympiabronze im Slalom (Sotschi, 2014). Genussklettern auf der Voralpe, die mysteriöse Quellhöhle in der Wasserlochklamm, schon vor über 20 Jahren von wagemutigen Tauchern in aufwändigen Expeditionen betaucht und erforscht, Gipfelerlebnisse auf Dürrenstein und Ötscher: die Vielfalt alpiner Abenteuer in den Ybbstaler Alpen ist groß.

    Sendungsinfos

    OT
    Originaltitel:
    Bergwelten
    Folgesendung: 21:15 / Servus TV

    Sport und Talk aus dem Hangar-7

    110 Minuten
    zur Folgesendung