Es ist Winter in Livingston, Montana. Das Land ist weit, die Rocky Mountains thronen majestätisch in der Ferne, und es ist kalt. Vier Frauen kämpfen hier um ihren Platz im Leben - im Job, in der Familie, in der Liebe - jede für sich und auf ihre Art; verbunden nur durch diesen ur-amerikanischen Ort: Laura ist eine engagierte Rechtsanwältin, die einen sturen Klienten davon überzeugen muss, dass seine Arbeitsrechtsklage erfolglos sein wird. Mr. Fuller war Opfer eines Arbeitsunfalls und glaubt schließlich, dass er keine andere Wahl hat: Er verschanzt sich mit einer Geisel in einem Bürogebäude. Laura wird von der Polizei gerufen. Sie soll als Vermittlerin fungieren und sich selbst gegen die Geisel austauschen, um den verzweifelten Mann davon zu überzeugen, sich zu stellen. Gina und ihr fremdgehender Mann Ryan beginnen mitten im Wald mit dem Bau eines eigenen Hauses und möchten dafür dem alten senilen Nachbarn seine historischen Sandsteine abkaufen. Immer mit im Gepäck haben sie dabei ihre pubertierende Tochter, die sich zunehmend von ihren Eltern vernachlässigt fühlt. Auf einer winterlichen Pferderanch kümmert sich Jamie ganz allein um die Tiere, abgeschieden vom Rest der Welt. Sie entwickelt eine Faszination für Elizabeth, eine frischgebackene Anwältin aus Livingston, die sich mit dem Angebot von abendlichen Rechtsseminaren für Lehrer auf dem Land etwas dazuverdient. Dafür nimmt sie viele Stunden Fahrtzeit mit dem Auto in Kauf. Zwischen den beiden ungleichen Frauen entwickelt sich eine zaghafte Freundschaft, eine Anziehungskraft, die jäh unterbrochen wird, als Beth den Job hinschmeißt.
