Die 14-jährige Holly (Flora Ofelia Hofmann Lindahl) schildert in einem Schulaufsatz Szenen häuslicher Gewalt. Alarmiert schaltet Hollys Lehrer das Jugendamt ein. Sozialarbeiter Lars (Bjarne Henriksen) hält Hollys Schilderung für wahr und bringt die Kinder in einer Pflegefamilie unter. Für die Mutter Dea (Christine Albeck Břrge) und ihren Mann Simon (Peter Plaugborg) beginnt damit ein Albtraum. Preisgekrönte Dramaserie in acht Teilen von der "Borgen"-Macherin Maja Jul Larsen. Lars schaltet die Polizei ein und findet heraus, dass Simon schon in der Vergangenheit Probleme mit Gewaltausbrüchen hatte. Es gilt also, keine Zeit mehr zu verlieren. Holly und ihr Bruder Theo müssen unverzüglich in einer Notunterkunft untergebracht werden, um in Sicherheit vor Simon zu sein. Davon ist Lars überzeugt, weshalb er Dorte und Rasmus, die mit dem Jugendamt als Pflegefamilie zusammenarbeiten, darum bittet, die Kinder aufzunehmen. Lars' Kolleginnen und Kollegen sind allerdings skeptisch. Ist das schnelle Vorgehen wirklich gerechtfertigt? Auch Dea, die Mutter von Holly und Theo, ist erschüttert. Nicht nur, weil ihrem geliebten Mann Gewalt an ihren Kindern vorgeworfen wird, sondern auch, weil ihr die Kinder entzogen werden und kein Kontakt mehr mit ihnen möglich ist. Maja Jul Larsen, die schon mit "Borgen - Gefährliche Seilschaften" als Autorin Bekanntheit erlangte, gewann mit "Cry Wolf" in Göteborg den Preis des Nordisk Film & TV Fonds für das herausragende Drehbuch der Dramaserie. Die Rolle des Sozialarbeiters Lars spielt Bjarne Henriksen (Kommissarin Lund, "Borgen"). Die Rolle der Holly interpretiert die junge Flora Ofelia Hofmann Lindahl äußerst sensibel und authentisch. BR Fernsehen sendet die acht Teile wöchentlich mit je 2 Doppelfolgen.




