Richard Voss und seine Kollegen werden zu einem Tatort im Kunsthistorischen Institut der Universität gerufen: Professor Dr. Renner wurde in seinem Büro mit einem Brieföffner getötet. Doch Renner ist nicht das einzige Opfer - auf seinem Schreibtisch entdecken die Ermittler eine tote Eidechse. Die Ermittler sind sich sicher, dass diese eine Bedeutung hat, die sie vielleicht zu einem Motiv oder sogar zum Täter führen könnte. Professor Renner ging sowohl in seinem Fachgebiet als auch in der Lehre an der Universität auf und hatte zu seinen Studenten ein gutes Verhältnis. Von seiner Frau Elena erfahren die Ermittler, dass er sich auch privat mit seinen ehemaligen Seminarstudentinnen getroffen hatte, zuletzt kurz vor seinem Tod. Dass bei diesem Treffen eine der Teilnehmerinnen, Doktorandin Sandra Menzel, gefehlt hatte, macht Richard und Annabell jedoch stutzig. Anders als ihre Kommilitoninnen Marlene, Vera und Dagmar stammt sie aus einfachen Verhältnissen und schien nicht dazuzugehören. Gemeinsam mit ihrer Mutter Ilse führt sie ein bescheidenes Leben mit dem Traum, einmal in Forschung und Lehre Fuß fassen zu können. Doch dieser Traum scheint dank Renner geplatzt zu sein, wie Voss im Zuge seiner Ermittlung herausfindet. Sandra Menzel ist der Überzeugung, dass man in der akademischen Welt nur eine Chance hat, wenn man Geld und einen Namen hat. Könnte darin ein Mordmotiv liegen?





