Das Tageszentrum "Envol" in einer nordfranzösischen Großstadt ist eine der wenigen Anlaufstellen für obdachlose Frauen. Wenn es morgens öffnet, warten die Frauen in Schlangen. Drinnen können die Frauen duschen, ihre Kleider waschen oder sich ausruhen von der Nacht auf der Straße. Betreut werden sie von den Sozialarbeiterinnen Audrey, Manu, Hélène und Angélique. Sie bieten den Frauen einen geschützten Raum. Doch weil fast keine der Frauen mit Gewalterfahrung den Sprung in eine fixe Einrichtung schafft, gilt das "Envol" als ineffektiv und soll demnächst geschlossen werden. Für die vier Sozialarbeiterinnen beginnt eine schwierige Aufgabe. Sowohl Manu als auch Audrey beginnen, frustriert zu sein, Hélène wird von ihrer Familie schief angeschaut, weil sie ehrenamtlich arbeitet und Angélique hat selbst ein Leben am Abgrund hinter sich. Entgegen aller Vorschriften lassen sie das "Envol" nachts geöffnet und geben alles, um ihren Schützlingen die Reintegration in die Gesellschaft zu ermöglichen.
