Mit Serien- oder Ritualmördern hat die Salzburger Hauptkommissarin Anna Grünwald (Lisa Schützenberger) wenig Erfahrung. Als zwei Menschen entführt werden, die irritierende Gemeinsamkeiten aufweisen, suchen die Chefermittlerin und ihr Kollege Kevin Ganslinger (Franz Josef Danner) nach fachkundigem Rat beim Kriminalpsychologen Thomas Meiberger (Fritz Karl), inzwischen Lehrbeauftragter an der Universität Salzburg. Dort beeindruckt er - bis auf Dekanin Andrea Breuer (Anna Loos) und seinen Sohn Patrick (Lino Gaier) als Student - mit spektakulären Unterrichtsmethoden. Der brillante Forensiker soll bei der Suche nach dem Täter helfen, der den Entführungsort mit detailgetreuen Marionetten seiner Opfer kennzeichnet. Meiberger versucht in die verschobene Gedankenwelt eines aus der Bahn geworfenen Menschen einzutauchen, der mit seinen Taten codierte Botschaften versendet - und womöglich gefunden werden will. Als zwei weitere Menschen verschwinden, Psychologen wie die früheren Opfer, engt sich der Kreis der Verdächtigen ein. Während Grünwald um das Leben der Entführten fürchtet, ahnt Meiberger nicht, welche Rolle er in dem perfekt ausgearbeiteten Plan des geheimnisvollen Unbekannten (Jan Georg Schütte) spielt. Im zweiten "Salzburg-Krimi" gerät Fritz Karl alias Kriminalpsychologe Meiberger tiefer in einen dramatischen Fall hinein als einem externen Polizeiberater lieb sein kann. Was mit der Entführung von Kollegen beginnt, führt den sonst so selbstsicheren Analytiker in Abgründe von Ohnmacht, Verzweiflung und Schuldgefühlen. Zusammen mit Lisa Schützenberger und Franz Josef Danner, dem Salzburger Kripo-Duo, muss er ein Rätsel lösen, das auf die Schattenseiten seines Berufsstands führt. Peter Koller schrieb das Drehbuch des hoch spannenden Psychothrillers von Regisseur Till Franzen. In einer Episodenrolle verkörpert Jan Georg Schütte eine Täterfigur, deren Motiv zu einem fatalen Trauma führt.





