Julius Madritsch bewahrte in Krakau hunderte jüdische Zwangsarbeiter vor dem Tod. In seiner kriegswichtigen Uniformschneiderei verschaffte er ungelernten Personen einen Job und half anderen bei der Flucht aus dem Krakauer Getto. Das gelang Madritsch aber nur, weil zwei andere Wiener ebenfalls Kopf und Kragen riskierten: sein Stellvertreter Raimund Titsch und der von den Nazi-Praktiken angewiderte SS-Wachmann Oswald Bouska.
